Erdbeben auf Insel Java: 5500 tot, mehrere tausend verletzt.
Malteser-Mitarbeiter im Nordwesten Afghanistans ermordet.
Erdbeben der Stärke 7,6 (Pakistan): über 70 000 Todesopfer!
Westafrika/Niger: Eine schlimme Dürre sowie eine Heuschreckenplage.
Region Darfur (Sudan): Bevölkerung ist dort vom Hungertod bedroht
  
 
- Pressemeldungen 2006 -
 
 
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- Pressemeldungen (04/2006) -
 
 
   
Mitteilung vom 27.04.2006 - 12:04 Uhr
 
Neue Richtlinien
Die Welt zu Gast bei Freunden
Erste Hilfe bei den Maltesern jetzt international
 
 
(Köln). Ab dem 1. Juni 2006 helfen die Malteser nach neuen internationalen Standards. Damit setzen sie die von der Bundesärztekammer bestätigten Empfehlungen des ERC (European Resuscitation Council) zur Ersten Hilfe um - auf der Straße und bei allen Lehrgängen. "Der Ersthelfer kommt mit diesen Empfehlungen schneller und einfacher zur eigentlichen Wiederbelebung. Für den Patienten bedeutet das schnellere Hilfe", sagt Norbert Klöcker, Leiter Ausbildung beim Malteser Hilfsdienst. So entfallen im neuen Ablauf die so genannte Initialbeatmung und die zusätzliche Atemkontrolle. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung wird im Rhythmus 30:2 durchgeführt, 30 Kompressionen zu zwei Beatmungen, statt wie vorher 15:2. Auch das Aufsuchen des Druckpunktes wird deutlich vereinfacht. "Die Ersthelfer sind zukünftig früher am Mann", so Klöcker.
 
Weitere Veränderungen, die sich aus den internationalen Empfehlungen ableiten lassen, werden zurzeit noch von der Bundesärztekammer geprüft: "Neue Seitenlage, Einführung Heimlich-Handgriff, neue Position Notruf - es steckt noch viel Potential in den Empfehlungen des ERC ", so Klöcker, der aber den Ergebnissen der Bundesärztekammer nicht vorgreifen möchte. Fest steht für ihn: "Wie sich unsere WM-Mannschaft den neuesten Anforderungen an Kraft, Techniken und Taktik stellen muss, entwickeln sich auch die Erkenntnisse der Ersten Hilfe weiter. Die Malteser sind für diese Herausforderung gut aufgestellt; wir hoffen, unsere Nationalmannschaft ebenso."
 
Die Malteser bilden im Jahr mehr als 250.000 Personen in Erster Hilfe aus. Rund 20.000 Erste Hilfe - Kurse und Veranstaltungen der Malteser finden jährlich in ganz Deutschland statt. Eine aktuelle Übersicht unter: www.malteser-kurse.de
 
Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr weltweit * rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter * 6.000 hauptamtliche Mitarbeiter * über 850.000 Förderer * an mehr als 700 Orten]


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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln

 
Mitteilung vom 20.04.2006 - 10:01 Uhr
 
UNHCR fordert Nachbesserung der Dublin-Verordnung
 
 
(Berlin). Die Dublin-II-Verordnung der Europäischen Union, die den Mitgliedstaat festlegt, der für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist, muss im Sinne des Flüchtlingsschutzes substanziell verbessert werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR), die heute veröffentlicht wurde.
 
"Sowohl in der Verordnung selbst als auch bei ihrer Anwendung in der Praxis sehen wir Lücken. Diese verursachen nicht nur für die Asylsuchenden erhebliche Nachteile, sondern können dazu führen, dass ein Asylgesuch überhaupt nicht mehr geprüft wird", sagte die UNHCR-Europadirektorin Pirkko Kourula. "Diese Lücken müssen geschlossen werden, um das erklärte Ziel der Dublin-II-Verordnung zu erreichen."
 
Die Regelung trat im September 2003 in Kraft. Sie wird zum Beispiel angewendet, wenn ein Asylsuchender nicht in jenem Staat einen Asylantrag stellt, durch den er in den Dublin-Raum eingereist ist. Es ist der Zweck der Verordnung zu bestimmen, welcher Staat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist, ferner sicherzustellen, dass jeder Antrag in einem Mitgliedstaat fair geprüft wird und Personen davon abzuhalten, in mehr als einem Mitgliedstaat Asyl zu beantragen. Sie wird von allen EU-Mitgliedstaaten angewendet, seit auch Dänemark am 1. April 2006 der Verordnung beigetreten ist. Norwegen und Island haben sich ihr ebenfalls angeschlossen.
 
Das Funktionieren der Vereinbarung setzt voraus, dass die Asylgesetze und -praktiken der teilnehmenden Staaten auf den gleichen, gemeinsamen Standards beruhen. In der Realität ist die Harmonisierung der Asylpolitik und -praxis in der EU jedoch noch nicht soweit. Sowohl die Gesetzgebung als auch die Praxis unterscheiden sich immer noch sehr stark von Land zu Land. Dies bedeutet, dass Asylsuchende in Europa unterschiedlich behandelt werden. Dies wiederum kann zu Lücken bei der Anwendung von Dublin II führen.
 
Das UNHCR-Papier gibt 20 Empfehlungen, wie man diese Lücken schließen kann. An erster Stelle steht dabei der Vorschlag, in den Text der Verordnung ein klares Verbot aufzunehmen, Asylsuchende in Staaten außerhalb des Dublin-Geltungsbereiches zu schicken, ohne deren Antrag geprüft zu haben.
 
UNHCR betont auch die Notwendigkeit, eine einheitlichere Linie bei der Familienzusammenführung zu finden und einen erweiterten Familienbegriff einzuführen. Im Falle von unbegleiteten Minderjährigen sollte das Prinzip des Kindeswohls an erster Stelle stehen. Zudem ruft UNHCR die Staaten dazu auf, sicherzustellen, dass Asylsuchende eine effektive Möglichkeit haben, gegen eine Überstellung nach dem Dublin-II-System Widerspruch einzulegen.
 
"Wir hoffen, dass unsere Studie für die Europäische Kommission bei ihrer Evaluierung von Dublin II hilfreich ist", sagte Kourula. Die Kommission wird ihre Empfehlungen in diesem Jahr dem Rat der EU-Justiz- und Innenminister sowie dem Europaparlament vorlegen.
 
UNHCR schätzt (allerdings auf Grundlage unvollständiger Daten), dass im vergangenen Jahr bei rund 15 Prozent der in der EU gestellten Asylanträge das Dublin-II-Verfahren eingeleitet wurde, um den zuständigen Staat zu ermitteln.
 
Quelle/ ViSdP.: UNHCR Deutschland, Stefan Telöken

 
Mitteilung vom 19.04.2006 - 15:06 Uhr
 
Erste Hilfe Show
Das ABC der Hilfe auf: www.malteser-kurse.de
 
 
(Köln). Am kommenden Wochenende läuft die Erste Hilfe Show auf RTL. Die Malteser zeigen schon heute das ABC der Ersten Hilfe, nämlich: auf www.malteser-kurse.de
 
Hier finden Interessierte schnell aktuelle Kurs-Angebote: egal, ob sie in Aachen oder in Hamburg, in Ingolstadt oder in Wismar wohnen. Egal, ob sie einen Grundkurs absolvieren möchten oder nur einen "Training" Kurs. Je nach Wunsch zeigen die Malteser auch, wie man Erste Hilfe bei Kindernotfällen oder bei Sportverletzungen leistet.
 
Gerade für die Personen, die ihren Erste Hilfe Kurs im Zusammenhang mit der lange zurückliegenden Führerschein-Prüfung absolviert haben, empfiehlt Norbert Klöcker, Leiter Ausbildung beim Malteser Hilfsdienst, ein Erste Hilfe "Training". "Überall lauern Unfälle und Gefahren", so Klöcker. "Jeder kann selbst von einem Notfall betroffen sein und erwartet dann, dass zufällig Anwesende ihm erste Hilfe leisten. Deshalb sollte auch jeder bereit sein, in einem Notfall zu helfen."
 
Doch Hilfe setzt Wissen voraus. Ein kurzes "Training" könne helfen, gerade für die ersten Minuten, wenn noch kein Arzt oder Sanitäter zur Stelle sei, das Richtige und Notwendige zu tun. "Wie lege ich jemanden hin, wie prüfe ich seinen Atem und Herzschlag. Manchmal entscheidet ein Handgriff über Leben und Tod."


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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln

 
Mitteilung vom 19.04.2006 - 10:02 Uhr
 
UNHCR veröffentlicht Bericht zur Lage der Flüchtlinge in der Welt
 
 
(Berlin). Millionen von Menschen sind in ehemalige Bürgerkriegsstaaten wie Afghanistan, Angola und Sierra Leone zurückgekehrt. Dies hat dazu beigetragen, dass innerhalb der letzten fünf Jahre die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden erheblich gesunken ist. Allerdings sei die Dauerhaftigkeit der Rückkehr fraglich, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) zur Lage der Flüchtlinge in der Welt.
 
Der Bericht analysiert die Dynamik von Flucht und Vertreibung seit der Jahrtausendwende. Mit 9,2 Millionen Flüchtlingen weltweit wird die niedrigste Zahl seit 25 Jahren registriert. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das internationale System zur Bewältigung von Flucht und Vertreibung an einem kritischen Punkt angelangt ist. Es stellen sich neue Herausforderungen in einer zunehmend globalisierten Welt. Hierzu gehört das Schicksal von Millionen von Menschen, die innerhalb der Grenzen ihres Heimatlandes geflohen oder vertrieben worden sind, aber auch die Widersprüche in der öffentlichen Debatte über Migranten und Flüchtlinge sowie eine restriktive Asylpolitik, verbunden mit wachsender Intoleranz.
 
UN-Flüchtlingskommissar António Guterres betont in dem Bericht, dass zwischenstaatliche Konflikte heute weniger weit verbreitet seien als innerstaatliche Konflikte und Bürgerkriege. Deshalb gebe es weniger Flüchtlinge, die internationale Grenzen überquerten, aber mehr Vertriebene innerhalb ihrer Heimatländer. Zwar würden die geschätzten 25 Millionen Binnenvertriebenen nicht unter die Genfer Flüchtlingskonvention fallen. Gleichwohl würden sie dringend Unterstützung benötigen.
 
"Menschen, die eigentlich Sicherheit in Nachbarländern suchen müssten, sind immer häufiger gezwungen, innerhalb ihres Heimatlandes zu bleiben. Zumeist müssen sie dort wie Flüchtlinge leben", so Guterres. Nach seinen Worten stellt das ungelöste Problem der Binnenvertriebenen das größte Versagen im Bereich der humanitären Arbeit dar. "Allein zwei langjährige Konflikte in Afrika - in der Demokratischen Republik Kongo und im Sudan - sind verantwortlich für 7,5 Millionen Binnenvertriebene."
 
In dem Bericht wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Vereinten Nationen nun begonnen haben, ihre Hilfsmaßnahmen für Binnenvertriebene zu intensivieren. Dazu gehört auch eine neue Aufteilung der Aufgabengebiete durch die UN-Organisationen.
 
"Die neue Rolle von UNHCR ist entscheidend, denn sie betrifft den Schutz der Betroffenen, bislang die größte Lücke im System", heißt es im Bericht. "UNHCR ist in seiner 55-jährigen Geschichte an einem kritischen Punkt angelangt, weil nun seine Arbeit substanziell auf die Binnenvertriebenen ausgeweitet werden soll. Zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist nun eine umfassende Ordnung hergestellt worden, um den Opfern von Flucht und Vertreibung beiderseits der Grenze beistehen zu können."
 
Millionen von Flüchtlingen und Asylsuchenden haben in den vergangenen fünf Jahren internationalen Schutz erhalten oder wurden bei der Rückkehr, Integration und Neuansiedlung in einem Drittland unterstützt. Über vier Millionen Flüchtlinge kehrten nach Afghanistan zurück. Hunderttausende machten sich auf den Weg nach Angola, Sierra Leone, Burundi und Liberia. Im Südsudan, der von einem zwei Jahrzehnte dauernden Bürgerkrieg verwüstet wurde, besteht Hoffnung auf die Heimkehr von vier Millionen Binnenvertriebenen und Flüchtlingen.
 
Allerdings: Damit Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren und dort bleiben können, ist anhaltende internationale Unterstützung notwendig, die von der Rückkehrphase über den Wiederaufbau bis zur langfristigen Entwicklung reicht. Die Lücken in diesem Prozess müssen unbedingt geschlossen werden, damit die betroffenen Staaten nicht von einer neuen Welle von Gewalt und Vertreibung erfasst werden.
 
Der Bericht geht auch auf das Schicksal der Opfer von Langzeitkrisen ein, die jahrelang ohne Aussicht auf eine dauerhafte Lösung im Asylland leben. Mindestens 33 große Flüchtlingsgruppen weltweit mit jeweils über 25.000 Menschen befinden sich seit mehr als fünf Jahren im Asylland. Insgesamt sind 5,7 Millionen der 9,2 Millionen Flüchtlinge auf der Welt betroffen. "Die Mehrheit der Flüchtlinge lebt heute bereits sehr lange im Exil. Ihr Aufenthalt ist häufig auf Flüchtlingslager beschränkt oder sie müssen sich in den Städten von Entwicklungsländern durchschlagen", heißt es in dem Bericht. "Die meisten müssen in einem Zustand der dauernden Unsicherheit überleben."
 
Guterres nannte die Verbindung zwischen Migration und Asyl als die derzeit größte Herausforderung für UNHCR: "In den letzten Jahren waren Fragen des Asyls und des Flüchtlingsschutzes eng mit dem Themenbereich der internationalen Migration verbunden - insbesondere mit der irregulären Migration."
 
"Um die beiden Bereiche zu trennen, bedarf es frühzeitiger Maßnahmen, damit festgestellt wird, wer tatsächlich internationalen Schutz braucht", betonte er. "UNHCR will nicht für Migration zuständig sein. Trotzdem müssen wir uns mit Migration beschäftigen, um ihre Auswirkungen auf das Asylrecht im Blick zu haben. UNHCR erkennt das Recht von Staaten an, ihre Grenzen zu kontrollieren und Migration zu regeln. Solche Maßnahmen dürfen aber nicht dazu führen, dass schutzbedürftigen Menschen der angemessene Zugang zu einem Verfahren im Einklang mit internationalem Recht versperrt wird."
 
Nach Schätzungen gibt es weltweit 175 Millionen Migranten, von denen Asylsuchende und Flüchtlinge nur einen kleinen Teil ausmachen. Dem UNHCR-Bericht zufolge wird die Unterscheidung zwischen Flüchtlingen, Asylsuchenden und anderen Einwanderern zunehmend aufgeweicht und alle Gruppen von einigen Medienvertretern und Politikern in einem negativen Licht dargestellt.
 
"In der öffentlichen Meinung zeichnet sich eine Vermischung von illegaler Einwanderung und Sicherheitsfragen mit der Flüchtlingsthematik ab", so Guterres. "Das zeigt, wie wichtig der Kampf gegen Intoleranz ist. Die Vorurteile müssen entkräftet werden, nach denen Flüchtlinge und Asylsuchende Unsicherheit verursachen, denn tatsächlich sind sie selbst die Opfer von Unsicherheit."
 
UNHCR ist zweimal mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden und schützt und unterstützt 19 Millionen Flüchtlinge und Personen in flüchtlingsähnlichen Situationen, darunter 5,5 Millionen Binnenvertriebene. Die Organisation ist in 116 Ländern tätig.
 
Der Bericht "State of the World's Refugees: Human Displacement in the New Millennium" erscheint bei Oxford University Press.
 
Quelle/ ViSdP.: UNHCR Deutschland, Stefan Telöken

 
Mitteilung vom 19.04.2006 - 12:51 Uhr
 
Hochwasser Rumänien
Malteser rund um die Uhr im Einsatz
50.000 Euro Soforthilfemaßnahmen
 
 
(Köln). Weiterhin dramatische Zustände in weiten Teilen Rumäniens: Die rumänischen Malteser (SAMR) sind rund um die Uhr im Einsatz und verteilen 2.000 Lebensmittelpakete für Evakuierte, die derzeit in Schulen und Zelten untergebracht sind. "Es handelt sich vor allem um die südrumänische Region Dobrogea, in der ca. zehn Dörfer mit 5.000 Einwohnern insgesamt versorgt werden", berichtet Zfuzfa Barla, Leiterin der rumänischen Malteser.
 
Malteser International unterstützt die Arbeit vor Ort mit 50.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen. Auch die Hilfe der serbischen Malteser wird unterstützt.
 
Der Malteser Hilfsdienst in Rumänien wurde 1991 gegründet. Er ist mit 25 Gliederungen und mehr als 1100 ehrenamtlichen Helfer in allen Gebieten Rumäniens vertreten.
 
Schwerpunkte der Arbeit sind Hilfestellungen und Erziehung im sozialen Bereich.
 
In Armenapotheken und Kleiderkammern, Mahlzeitendiensten, Altenheimen, Arztpraxen, Behinderten- und Seniorenclubs werden die Ärmsten der Armen mit dem Lebensnotwendigsten versorgt, erfahren menschliche Wärme und Zuneigung.


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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln

 
Mitteilung vom 12.04.2006 - 18:12 Uhr
 
MTV-Serie "Popetown" absetzen
Geschäftsführender Präsident: "Serie verkörpert antiquiertes Geschmacksniveau"
 
 
(Köln). Der Geschäftsführende Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Johannes Freiherr Heereman, warnt vor der geplanten MTV-Serie "Popetown": "Diese Form von satirischer Unterhaltung auf Kosten von Papst, Kirche und Katholizismus ist beleidigend und verkörpert ein antiquiertes Geschmacksniveau." Die Serie dürfe daher nicht ausgestrahlt werden, fordert Heereman. Er unterstützt damit entsprechende Forderungen der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland.
 
Die Redakteure des Jugendsenders MTV lädt Heereman ein, bei der Malteser Jugend neue Inspiration zu suchen. "Sie finden dort junge Menschen, die auf Werte und Spiritualität setzen. Genau das, was dieses Land jetzt und in Zukunft braucht." Destruktive Häme und Religionsveralberung dagegen, so Heereman, hätten die Gesellschaft in die Sackgasse geführt.


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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln

 
Mitteilung vom 11.04.2006 - 10:47 Uhr
 
Malteser: 40 Fasten-Euro für Bukavu
Hilfe für vergewaltigte Frauen ist mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein
 
 
(Köln/Bukavu). Sechs Wochen lang hat die Malteser Nothilfe-Expertin Ursula Mesmer regelmäßig aus dem Kongo berichtet - im Rahmen der Malteser Fastenaktion "40 Fasten-Euro für Bukavu". Aufgrund der vielen gewalttätigen Übergriffe auf Mädchen und Frauen sorgen die Malteser im Kongo für die medizinische und seelische Betreuung der Gewaltopfer. In mehr als 300 Gesundheitszentren. Ursula Mesmers aktueller und letzter Bericht faßt die Erfahrungen und persönlichen Eindrücke der vergangenen Wochen zusammen.
 
Ursula Mesmers sechster Bericht
aus dem Ostkongo für die Malteser Fastenaktion 2006:
 
"Mein Team und ich überlegen, wie unser Programm weiterlaufen soll, wo Veränderungen notwendig sind. Bedarf ist überall. Überall leben Frauen, die in den vergangenen Jahren vergewaltigt wurden. Wir konzentrieren uns auf die Regionen, in denen es im Moment Vergewaltigungswellen gibt. Meist sind dies Regionen, wo es unruhig ist, wo man kämpft und wo Menschen flüchten. In diesen Regionen ist auch häufig das Gesundheitssystem nicht voll funktionsfähig. Dazu zählen geplünderte Gesundheitszentren, Gesundheitszentren ohne Personal, Gesundheitszentren, bei denen der Nachschub an Medikamenten nicht gewährleistet ist - wegen der Unsicherheit unterwegs.
 
Ein Beispiel: das Gebiet Mwana. Die Malteser betreuen dort mehrere Gesundheitszentren, die nur zu Fuß erreicht werden können. Sprich: Auch die Medikamente müssen von Trägern in die Gesundheitszentren getragen werden. Keine leichte Arbeit: ein bis drei Stunden zu Fuss gehen, schwere Kisten schleppen. Unter der brennenden Sonne. Doch wir werden es tun. Denn: je größer der Bedarf, desto größer die Not - desto größer allerdings auch die Gefahr.
 
Manchmal denke ich: alles nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Vor allem, wenn ich mir das ganze Land mit all seinen Schwierigkeiten vorstelle. Schaut man aber auf das Schicksal einzelner Frauen, denen wir helfen, so bekommt der Tropfen mehr Sinn, wird größer. Das gibt neue Energie.
 
Natürlich: Die Problematik der sexuellen Gewalt in dieser Region ist komplex. Es braucht Veränderungen auf allen Ebenen. Medizinische Hilfe und psychosoziale Betreuung sowie Sensibilisierung der Bevölkerung und der bewaffneten Gruppen allein reichen nicht. Was vor allem fehlt, sind der Friede sowie ein funktionierendes Rechtssystem, in dem Täter zur Verantwortung gezogen werden. Die Armee muss soweit funktionstüchtig sein, dass es Disziplin gibt, die Löhne regelmäßig an die Soldaten ausbezahlt werden und Täter entsprechend bestraft werden.
 
Das alles kann nur immer und immer wieder neu gefordert werden. Die Verwirklichung muss vom Staat und von den Kongolesen selbst kommen.
 
Dazu kommt: Frauen und Mädchen, die wegen einer Vergewaltigung ausgestoßen wurden und ihre Existenzgrundlagen verloren haben, brauchen dringend auch wirtschaftliche Hilfe, um zu überleben. Gott sei Dank arbeiten die Malteser mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, die dafür etwas tun. So zum Beispiel die Organisation von Mao - in den Bergen von Mwana. Mao begrüßt uns und führt uns als erstes zu einem kleinen Gebäude, das nur aus zwei Räumen besteht. In einem Raum treffen wir die Mitarbeiter, welche die Frauen psychologisch betreuen. Im anderen Raum ist ein kleiner Laden. Die Auswahl auf den Regalen ist nicht besonders groß: Getrocknete Fische, die einen strengen Geruch verbreiten, Zucker, Maismehl und Bohnen, in Kiloportionen abgepackt.
 
Mao erklärt mir, wie sein System in diesem Laden funktioniert: Die Artikel werden in großen Mengen zu einem günstigen Preis in Bukavu eingekauft. Im Laden werden die Artikel dann in kleineren Portionen zum Einkaufspreis an die Frauen weiter verkauft. Die Frauen tragen die Waren weiter in die Dörfer, wo es oft keinen Laden gibt. Sie können dort ein gutes Geschäft machen. Die Hälfte des erarbeiteten Geldes behält jede Frau, mit der anderen Hälfte kann sie wieder günstig Artikel in Maos Laden einkaufen. Nur eines von vielen Beispielen, wie auch kongolesische Organisationen ihren Teil dazu beitragen, die Lage von vergewaltigten Frauen zu verbessern. Mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein." (Ursula Mesmer)
 
Um die Not der Menschen lindern zu können, sind die Malteser dringend auf Spenden angewiesen:


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Mitteilung vom 07.04.2006 - 10:50 Uhr
 
Neuer Zertifikatslehrgang
IHK und Malteser: Hilfsbedürftige Menschen kompetent betreuen im 21. Jahrhundert
 
 
(Köln). Geburtenrückgang, Rückgang traditioneller Familienstrukturen, Überalterung - die Unterstützung von hilfsbedürftigen, älteren Menschen ist die Herausforderung der Zukunft. Gleichzeitig ist dieser Dienstleistungsbereich die Wachstumsbranche der Zukunft und wird hunderttausende neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Die DIHK-Bildungs-GmbH und der Malteser Hilfsdienst haben deshalb einen neuen Zertifikatslehrgang genau auf diesen Bedarf hin entwickelt: Die Qualifikation zur Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen (IHK).
 
Sie soll nicht die Funktion der examinierten Pflegefachkraft ersetzen. "Hilfsbedürftige Menschen brauchen aber jemand, der da ist und ergänzend hilft. Bei kleiner und bei größerer Not", sagt Norbert Klöcker, Leiter Ausbildung beim Malteser Hilfsdienst. "Die Absolventen unseres Lehrgangs werden qualifiziert unterstützen: in Altenheimen, in der privaten Umgebung oder in alternativen Wohnformen für Senioren bis hin zu 'Generationsübergreifenden Wohn- und Lebensgemeinschaften'!"
 
Besonders erfreut ist Klöcker, dass der Lehrgang in Kooperation mit IHKs umgesetzt wird. Eingangsvoraussetzung für den Zertifikatslehrgang ist mindestens die Qualifikation als Schwesternhelferin. Das neue Bildungsangebot ist modular aufgebaut und besteht aus insgesamt 144 praxisnahen Lehrgangsstunden. Jeweils vierzig Stunden umfassen die Module "Hauswirtschaft und Ernährung", "Beschäftigung, Betreuung, Begleitung" und "Palliativbegleitung". In weiteren 24 Stunden werden betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt.
 
Vielerorts übernimmt auf Antrag die Agentur für Arbeit die Lehrgangskosten. Beonders gefördert werden Arbeitslose der Generation 55plus und Berufsrückkehrer nach Erziehungs- bzw. Pflegezeit.


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Mitteilung vom 04.04.2006 - 12:29 Uhr
 
40 Fasten-Euro für Bukavu
Das Geheimnis von "Mama Regine"
 
 
(Köln/Bukavu). Im Rahmen der Malteser Fastenaktion "40 Fasten-Euro für Bukavu" berichtet die Nothilfe-Expertin Ursula Mesmer jede Woche aus dem Kongo. Aufgrund der vielen gewalttätigen Übergriffe auf Mädchen und Frauen sorgen die Malteser hier für die medizinische und seelische Betreuung der Gewaltopfer. In mehr als 300 Gesundheitszentren. Eine wichtige Ansprechperson für die Betroffenen ist "Mama Regine", eine Malteser Psychologin im Kongo mit besonderem Lebenslauf. In ihrem aktuellen Bericht stellt Ursula Mesmer sie vor.
 
Ursula Mesmers fünfter Bericht
aus dem Ostkongo für die Malteser Fastenaktion 2006:
 
"Kaziba, drei Stunden Autofahrt von Bukavu entfernt: Ich stehe mit 'Mama Regine' in einem Klassenzimmer. Vor uns: über 20 Männer und Frauen, die für die psychosoziale Betreuung von Gewaltopfern geschult werden sollen. Man spürt die Aufregung der überwiegend jungen Leute. Was ist sexuelle Gewalt? Was sind die Folgen für Körper und Seele und wie kann geholfen werden? Wie leitet man eine Gruppendisskussion mit den vergewaltigten Frauen? So viele Fragen.
 
Wer ganz ruhig bleibt, den jungen Leuten alles genau erklärt, sich für jeden Zeit nimmt, ist 'Mama Regine'. Ich habe das Gefühl, dass dies ein besonderer Tag ist für sie. Warum? Seit ich im Kongo bin, erlebe ich sie freundlich und souverän: bei Sensibilisierungskampagnen, im Gespräch mit Opfern und potentiellen Tätern. Heute ist da noch etwas anderes. Ich möchte wissen was. Und frage sie am Abend, als wir im Team zusammen sitzen, ganz direkt: Erzähl mir Deine Geschichte, Mama regine! Ich möchte Dich besser verstehen. Sie lächelt, schluckt etwas. Dann sagt sie, dass sie nicht weit von hier geboren ist. In dem Dorf Chiburi Kaziba. Als das vierte Kind von sechs Kindern beziehungsweise 20 Kindern. Ihr Vater war polygam, hatte insgesamt drei Frauen. Sie vermutet, dass sie 1960 zur Welt kam. "Ich erinnere mich an eine Rebellion: Das muss 1964 gewesen sein: Wir flüchteten und versteckten uns." Dann die Schulzeit: "Man war reif für die Schule, wenn man mit dem linken Arm über dem Kopf das rechte Ohr berühren konnte", sagt 'Mama Regine'. "Da ich schon immer klein war, reichte mein Arm beim ersten Mal noch nicht zum Ohr. Ich blieb noch ein Jahr länger zu Hause bei meiner Mutter." Von 1969 bis 1980 besuchte sie die Schule. Sie war die Beste und durfte deshalb auf das 'Lycée' (Lyzeum) in Bukavu. Dort absolvierte sie Kurse in Pädagogik und Psychologie. Danach: Vier Jahre an der Universität in Kisangani, Studium der Pädagogik mit dem Nebenfach Psychologie. "So wurde aus dem kleinen Dorfmädchen eine Intellektuelle", sagt sie und strahlt. Doch es zog sie wieder nach Hause zu ihren Wurzeln nach Kaziba. Sie wurde Dozentin am Lehrer- Institut für angehende Grundschullehrer. Heirat, vier Kinder: zwei Mädchen und zwei Jungen, zwischen acht und 18 Jahren. "Die ersten, die mich Mama Regine nannten."
 
Neben der Familie und ihrer Arbeit war sie immer sehr engagiert in der Kirche: Sie war die Präsidentin für Frauen und Entwicklung. "Nach dem Genozid von 1994 in Ruanda flüchteten viele ruandische Milizen in den Kongo. Sie kamen in Lager, wurden dann aber vertrieben. So begannen die Unruhen hier bei uns im Osten des Kongo. Dörfer wurden geplündert, Menschen vertrieben. Jeder kämpfte um seine Existenz. Zu dieser Zeit mobilisierte ich die Frauen von Kaziba. Wir gründeten eine Frauenorganisation, begannen die Felder in Dorfnähe wieder zu bebauen. Die Erträge teilten wir uns. Wir begannen mit einer Schweinezucht. Wenn es Junge gab wurden diese an Bedürftige verteilt. Bekamen diese wiederum Junge, mussten sie diese an andere Bedürftige weiter geben." Die Aktivitäten begannen mit etwa 80 Frauen, bald waren es dreihundert. Die Solidarität war groß. Schon damals gab es Vergewaltigungen, doch man redete nicht darüber, es wurde möglichst geheim gehalten. "Medizinische oder psychologische Hilfe wie heute durch Malteser International gab es damals nicht."
 
Dann verschlechterte sich die Sicherheitslage in Kaziba immer mehr: "Zweimal wurde ich im Auto überfallen. Beim zweiten Mal wurde mein Mann schwer verletzt. Wir dachten an uns und unsere Kinder, wir flüchteten. Das war im Jahr 2000. In Bukavu angekommen, standen wir vor dem Nichts. Wir fanden keine Arbeit. Wie so vielen anderen Frauen auch blieb mir nichts anderes übrig, als Kleinigkeiten auf dem Markt zu verkaufen. Dies machte ich ein Jahr lang und hielt die Familie damit über Wasser. Dann fand ich Gelegenheitsarbeit als Aushilfe an einer Grundschule."
 
Als die Malteser eine Mitarbeiterin für ihr Projekt gegen sexuelle Gewalt suchten, stellte sie sich vor und wurde genommen. Zu Mama Regines großer Freude. Jetzt wieder in Kaziba zu sein, ist etwas Besonderes für sie: "Ich sehe die Solidarität der Frauen. Für mich ein Zeichen der Hoffnung. Durch die langen Kriegswirren zerfiel unsere Gesellschaft, jeder kümmerte sich nur noch um sich selbst, denn es ging nur noch ums nackte Überleben. Heute haben die Frauen auch das Glück, in einem der Malteser Gesundheitszentren Hilfe und Medikamente zu bekommen." Doch Mama Regine ist realistisch: "Um der ganzen Verrohung unserer Gesellschaft und den Vergewaltigungen ein Ende zu setzen, brauchen wir Frieden." Dies wünscht sich nicht nur Mama Regine: überall, wo ich hinkomme, sagen die Menschen das gleiche:Wir brauchen Frieden.
 
Mama Regine hat trotz schwieriger Zeiten immer einen Weg gefunden: für sich, für ihre Familie, für die Hilfsbedürftigen. Am nächsten Tag, als ich sie bei einem Rollenspiel mit den jungen Leuten beobachte, denke ich: Hier im Kongo gibt es fast nur Menschen, die in den letzten zehn Jahren etwas verloren haben. Ihr Zuhause, ihr Hab und Gut, Angehörige. Um diese Menschen zu motivieren, braucht es Persönlichkeiten, die auch etwas verloren haben. Die verstehen und stark sind. Ich glaube, das ist das Geheimnis von Mama Regine: Sie kann geben, weil sie den Verlust kennt." (Ursula Mesmer)
 
Um die Not der Menschen lindern zu können, sind die Malteser dringend auf Spenden angewiesen:


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Mitteilung vom 03.04.2006 - 11:41 Uhr
 
Elbehochwasser
Malteser: Psychologen-Tipps gegen die Angst
"50 Prozent Retraumatisierungen möglich"
 
 
(Köln/Dresden). Im Gegensatz zur Jahrhundertflut 2002 steigt die Elbe nur langsam, aber auch das Überschwemmungsszenario macht Angst. Die Malteser-Psychologin Clivia Langer gibt Tipps, wie die Menschen damit umgehen können: "Die Betroffenen müssen die Unterschiede wahrnehmen. Anders als 2002 haben sie jetzt Zeit, sich auf das steigende Hochwasser vorzubereiten, sie können etwas tun und müssen der Zerstörung nicht tatenlos zusehen. Wenn Angst hochkommt, hilft die Erinnerung: Wir haben es damals geschafft, wir schaffen es auch heute."
 
Das gemeinsame Gespräch über die wiederkehrenden Ängste und Gefühle erleichtere und helfe, das Geschehen zu verarbeiten, so Langers Einschätzung. Schlafstörungen und Sorgen seien dabei völlig normal. Bei Verstärkung der Symptome müssten sich Betroffene jedoch frühzeitig in eine therapeutische Begleitung begeben.
 
"Problematisch ist die mit dem langsam ansteigenden Hochwasser verbundene Ungewissheit, wann der Scheitelpunkt tatsächlich kommt. Wenn die Hochwasseropfer nicht darüber reden, ist mit rund 50 Prozent Retraumatisierungen bei denen zu rechnen, die 2002 alles verloren haben," fürchtet Langer. Es sei wichtig, sich auf solche Situationen auch in Zukunft einzustellen.
 
Mit 900 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland waren die Malteser im August 2002 in den Flutregionen an Elbe und Donau im Katastropheneinsatz. Im Sächsischen Innenministerien leiteten die Malteser die Psychosoziale Notfallvorsorge (PSNV). Ab 2004 finanzierten die Malteser die Ausbildung von Multiplikatoren im Bereich PSNV in Sachsen und führten sie flächendeckend durch.
 
Für ihre Arbeit sind die Malteser auf Spenden angewiesen:


  Malteser International   
    
 Bank für Sozialwirtschaft  
 Kennwort: "Dresden"  
 BLZ: 370 205 00  
 Konto: 120 120 120 
    
 
Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln

 
 
http://www.hilfsorganisationen.de/ARCHIV/2006/04/