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| - Pressemeldungen (12/2005) - |
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Mitteilung vom 30.12.2005 - 11:57 Uhr
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Erdbeben Südasien
Malteser International:
Hilfe per Hubschrauber für 1.000 Familien im Himalaya
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Für den Malteser International Länderkoordinator Claus Euler, der bereits im Rahmen eines EU-Projektes vier Jahre in diesem Tal gearbeitet hat, steht fest: „Die Menschen im Palas-Tal sind von der Erdbebenkatastrophe besonders betroffen. Erst hat ihnen das Beben die Unterkünfte zerstört. Jetzt droht ihnen ein erbarmungsloser Winter in über 2.500 Meter Höhe, abgeschnitten von der Außenwelt.“ Ohne diese schneefesten Wellblechhütten, so Euler, werden viele Menschen, aber auch Vieh in den kommenden Wochen erfrieren oder schwer erkranken. Ihre einzige Hoffnung sei die Hilfe aus der Luft.
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„Es ist ganz einfach: Jede Familie erhält 10 Wellbleche und ist damit sicher geschützt vor dem Winter. Ein Wellblech kostet 15 Euro. Mit 150 Euro rette ich also das Leben einer ganzen Familie“, so Dr. Beate Scherrer, die jüngst ein Erkundungsteam der Malteser im Erdbebengebiet leitete.
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Die Hilfsmaßnahmen wird Malteser International zusammen mit einer im Palas-Tal ansässigen lokalen Hilfsorganisation durchführen. Malteser International ist in Pakistan und im indischen Kaschmir mit diversen Winternothilfe- und Gesundheitsprogrammen tätig. Langfristig geplant sind: Wiederaufbau von Gesundheitszentren und Wohnhäusern, sowie einkommensschaffende Maßnahmen.
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Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen im Erdbebengebiet bitten die Malteser als ADH-Mitgliedsorganisation um Spenden auf das Konto:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 20.12.2005 - 10:39 Uhr
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Ein Jahr nach dem Tsunami:
ASB legte erste Grundsteine für Häuser in Sri Lanka
Wiederaufbau beginnt. ASB baut 1.125 Häuser.
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(Köln) Gestern, am 19. Dezember 2005, konnte der ASB die Grundsteine für die ersten beiden von insgesamt 1.125 privaten Häusern legen, die er im Zuge seines Wiederaufbauprogramms für den Norden Sri Lankas errichten wird. Im Dorf Chempianpattu, das im Bezirk Vadamarachchi East im Distrikt Jaffna liegt, einer besonders stark von der Flutwelle betroffenen Region, ist die Freude groß über diesen ersten Schritt, der mit der Grundsteinlegung gemacht ist. „Zuerst mussten wir mit den Behörden über das Bauland verhandeln, es dann komplett von den im Bürgerkrieg gelegten Minen befreien und parallel dazu mit den zukünftigen Bewohnern die Hausmodelle entwickeln. Nun können wir richtig loslegen, denn das Material ist auch schon da“, berichtet Florian Meyer, Projektmanager des ASB in Sri Lanka.
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Im Dorf Chempianpattu wird der ASB 172 Häuser bauen. Jedes Haus ist 50 qm groß, hat zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und eine Küche. Durchschnittlich sechs Personen werden darin leben. Der ASB hat großen Wert darauf gelegt, die Menschen vor Ort in die Planung mit einzubeziehen, die Häuser sollen die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse berücksichtigen. Außerdem werden lokale Baufirmen die Häuser bauen, auch der Bau einer Strasse startet Ende des Jahres. Insgesamt etwa 6.000 Einwohner in sechs Dörfern, die ihr Zuhause durch den Tsunami verloren haben, erhalten auf diese Weise neue Häuser.
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„Die Grundsteinlegung ist ein wichtiges Symbol für den Weg zurück in ein normales Leben“, beschreibt Edith Wallmeier, Leiterin der ASB-Auslandshilfe, die Bedeutung des Baubeginns. Deshalb waren auch Dorfbewohner, ASB-Mitarbeiter und zukünftige Bewohner bei der feierlichen Zeremonie mit ganzem Herzen dabei, als verschiedene Beigaben zusammen mit dem Grundstein und guten Wünschen in den Boden eingelassen wurden.
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Der ASB ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V.
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Quelle/ ViSdP.: ASB-Pressestelle, Köln
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Mitteilung vom 16.12.2005 - 10:14 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser Notfallpsychologin warnt vor Traumata durch Tsunami Rückblick
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(Köln Die Malteser Notfallpsychologin Clivia Langer warnt vor neu aufbrechenden Traumata durch die aktuelle Berichterstattung zum Thema Tsunami: „So sehr ich das Interesse der Medien verstehe, den Rückblick auf die Katastrophe in allen Facetten zu behandeln, so sehr möchte ich unmittelbar Betroffene und ihre Angehörigen vor einem zu intensiven Umgang mit Bildern und Berichten warnen.“ Das im Laufe des Jahres erreichte Verarbeitungsniveau könne, so Langer, durch übermäßigen Konsum erschüttert werden und zu erheblichen seelischen Belastungen oder Rückblenden führen. „Kurze Berichte wirken dann wie Schlüsselreize, die all die Schmerzen, Ängste und den erlebten Horror wieder hoch spülen. Man wird hinein katapultiert in die damalige Situation und vergisst dabei die eigenen Fortschritte.“
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Besser sei es, so Langer, im Kreis der Familie über das Vergangene zu reden und den eigenen Zusammenhalt zu erkennen. „Vielen Familien ist durch die Katastrophe klar geworden, wer sie sind und wie viel Kraft sie haben, um selbst solche extremen Belastungen zu überwinden.“ Diese Erfahrung sei kostbar und unbedingt erhaltenswert. “Wenn dennoch Probleme beim Einschlafen oder Angstzustände auftreten, so gilt es, diese zunächst zu verstehen als wiederholte Reaktionen des Körpers auf die starken Erinnerungen und abzuwarten, bis diese wieder abklingen. Geschieht dies nicht, ist schnelle und kompetente psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll“, so Langer.
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Sensibel im Umgang mit den eigenen seelischen Ressourcen ist auch ein Helfer des Malteser Kriseninterventionsteams (KIT). Zusammen mit sechs Kollegen aus Hessen und Rheinland-Pfalz hatte der Helfer kurze Zeit nach dem Seebeben deutsche Touristen in Phuket betreut. „Ich bin dankbar für die Erfahrungen am Ende des vergangenen Jahres, so traurig und erschütternd sie auch waren. Ich möchte sie nicht missen, genauso wenig wie den Austausch, den es unter uns Helfern gab und gibt.“ Dieser sei wichtig, um zu der Katastrophe den nötigen Abstand zu halten.
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Der MHD ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 01.12.2005 - 10:49 Uhr
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Zum neunten Mal in Deutschland
Malteser Nikolausaktion in über 100 Städten
Kleine Sozialrevolutionäre der Nächstenliebe
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(Köln) In über 100 Städten Deutschlands finden am Samstag, 3. Dezember, ehrenamtliche Einsätze der Malteser statt, die „Nikolausaktion“: in Anlehnung an die Nikolauslegende besuchen die Malteser einsame, alte, kranke oder behinderte Menschen. Mit Geschenken und Ausflügen bereiten sie Freude und setzen sich mit Kreativität für soziale Projekte ein.
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Dass der bundesweite Aktionstag dieses Jahr mit dem Internationalen Tag der Behinderten zusammenfällt, ist für Johannes Freiherr Heereman, den Geschäftsführenden Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes, ein besonderes Zeichen: „In einer Zeit, wo das Klima für alte und behinderte Menschen immer rauer und kälter wird, sagen wir Malteser bewusst ‚Nein’ zum Zeitgeist. Wir gehen auf die Straße, in Alten- und Pflegeheime, überall dorthin, wo menschliche Not existiert. Wir sprechen und singen mit den Menschen, beschenken sie. Sozusagen als kleine Sozialrevolutionäre der Nächstenliebe!“
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Dies sei, so Heereman, sehr einfach, sehr unspektakulär, aber letztendlich doch zielführender, als sich nur auf die medizinische Forschung zu verlassen. „Der medizinische Fortschritt lässt die Menschen immer älter werden – aber dann lässt er sie allein“, betont Heereman. Die Not der Menschen mit altersspezifischen Krankheitsbildern werde immer größer und sei auf Dauer nur durch ehrenamtliche Hilfsbereitschaft zu lindern. Heereman glaubt, dass in der Bevölkerung ein großes Potential an Hilfsbereitschaft verborgen ist. Die Nikolausaktion solle auch hierfür das Bewusstsein schärfen.
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Die Malteser Nikolausaktion gibt es seit 1997. Über 2.500 ehrenamtliche Helfer der Malteser wirken jedes Jahr mit, den Malteser Ordensauftrag „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ im Andenken an den Heiligen Nikolaus zu erfüllen. Internet: www.malteser-nikolausaktion.de
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Der MHD ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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http://www.hilfsorganisationen.de/MENUE/Aktuelles
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