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| - Pressemeldungen (07/2005) - |
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Mitteilung vom 30.12.2005 - 11:57 Uhr
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Erdbeben Südasien
Malteser International:
Hilfe per Hubschrauber für 1.000 Familien im Himalaya
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Für den Malteser International Länderkoordinator Claus Euler, der bereits im Rahmen eines EU-Projektes vier Jahre in diesem Tal gearbeitet hat, steht fest: „Die Menschen im Palas-Tal sind von der Erdbebenkatastrophe besonders betroffen. Erst hat ihnen das Beben die Unterkünfte zerstört. Jetzt droht ihnen ein erbarmungsloser Winter in über 2.500 Meter Höhe, abgeschnitten von der Außenwelt.“ Ohne diese schneefesten Wellblechhütten, so Euler, werden viele Menschen, aber auch Vieh in den kommenden Wochen erfrieren oder schwer erkranken. Ihre einzige Hoffnung sei die Hilfe aus der Luft.
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„Es ist ganz einfach: Jede Familie erhält 10 Wellbleche und ist damit sicher geschützt vor dem Winter. Ein Wellblech kostet 15 Euro. Mit 150 Euro rette ich also das Leben einer ganzen Familie“, so Dr. Beate Scherrer, die jüngst ein Erkundungsteam der Malteser im Erdbebengebiet leitete.
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Die Hilfsmaßnahmen wird Malteser International zusammen mit einer im Palas-Tal ansässigen lokalen Hilfsorganisation durchführen. Malteser International ist in Pakistan und im indischen Kaschmir mit diversen Winternothilfe- und Gesundheitsprogrammen tätig. Langfristig geplant sind: Wiederaufbau von Gesundheitszentren und Wohnhäusern, sowie einkommensschaffende Maßnahmen.
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Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen im Erdbebengebiet bitten die Malteser als ADH-Mitgliedsorganisation um Spenden auf das Konto:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 20.12.2005 - 10:39 Uhr
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Ein Jahr nach dem Tsunami:
ASB legte erste Grundsteine für Häuser in Sri Lanka
Wiederaufbau beginnt. ASB baut 1.125 Häuser.
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(Köln) Gestern, am 19. Dezember 2005, konnte der ASB die Grundsteine für die ersten beiden von insgesamt 1.125 privaten Häusern legen, die er im Zuge seines Wiederaufbauprogramms für den Norden Sri Lankas errichten wird. Im Dorf Chempianpattu, das im Bezirk Vadamarachchi East im Distrikt Jaffna liegt, einer besonders stark von der Flutwelle betroffenen Region, ist die Freude groß über diesen ersten Schritt, der mit der Grundsteinlegung gemacht ist. „Zuerst mussten wir mit den Behörden über das Bauland verhandeln, es dann komplett von den im Bürgerkrieg gelegten Minen befreien und parallel dazu mit den zukünftigen Bewohnern die Hausmodelle entwickeln. Nun können wir richtig loslegen, denn das Material ist auch schon da“, berichtet Florian Meyer, Projektmanager des ASB in Sri Lanka.
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Im Dorf Chempianpattu wird der ASB 172 Häuser bauen. Jedes Haus ist 50 qm groß, hat zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und eine Küche. Durchschnittlich sechs Personen werden darin leben. Der ASB hat großen Wert darauf gelegt, die Menschen vor Ort in die Planung mit einzubeziehen, die Häuser sollen die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse berücksichtigen. Außerdem werden lokale Baufirmen die Häuser bauen, auch der Bau einer Strasse startet Ende des Jahres. Insgesamt etwa 6.000 Einwohner in sechs Dörfern, die ihr Zuhause durch den Tsunami verloren haben, erhalten auf diese Weise neue Häuser.
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„Die Grundsteinlegung ist ein wichtiges Symbol für den Weg zurück in ein normales Leben“, beschreibt Edith Wallmeier, Leiterin der ASB-Auslandshilfe, die Bedeutung des Baubeginns. Deshalb waren auch Dorfbewohner, ASB-Mitarbeiter und zukünftige Bewohner bei der feierlichen Zeremonie mit ganzem Herzen dabei, als verschiedene Beigaben zusammen mit dem Grundstein und guten Wünschen in den Boden eingelassen wurden.
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Der ASB ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V.
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Quelle/ ViSdP.: ASB-Pressestelle, Köln
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Mitteilung vom 16.12.2005 - 10:14 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser Notfallpsychologin warnt vor Traumata durch Tsunami Rückblick
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(Köln Die Malteser Notfallpsychologin Clivia Langer warnt vor neu aufbrechenden Traumata durch die aktuelle Berichterstattung zum Thema Tsunami: „So sehr ich das Interesse der Medien verstehe, den Rückblick auf die Katastrophe in allen Facetten zu behandeln, so sehr möchte ich unmittelbar Betroffene und ihre Angehörigen vor einem zu intensiven Umgang mit Bildern und Berichten warnen.“ Das im Laufe des Jahres erreichte Verarbeitungsniveau könne, so Langer, durch übermäßigen Konsum erschüttert werden und zu erheblichen seelischen Belastungen oder Rückblenden führen. „Kurze Berichte wirken dann wie Schlüsselreize, die all die Schmerzen, Ängste und den erlebten Horror wieder hoch spülen. Man wird hinein katapultiert in die damalige Situation und vergisst dabei die eigenen Fortschritte.“
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Besser sei es, so Langer, im Kreis der Familie über das Vergangene zu reden und den eigenen Zusammenhalt zu erkennen. „Vielen Familien ist durch die Katastrophe klar geworden, wer sie sind und wie viel Kraft sie haben, um selbst solche extremen Belastungen zu überwinden.“ Diese Erfahrung sei kostbar und unbedingt erhaltenswert. “Wenn dennoch Probleme beim Einschlafen oder Angstzustände auftreten, so gilt es, diese zunächst zu verstehen als wiederholte Reaktionen des Körpers auf die starken Erinnerungen und abzuwarten, bis diese wieder abklingen. Geschieht dies nicht, ist schnelle und kompetente psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll“, so Langer.
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Sensibel im Umgang mit den eigenen seelischen Ressourcen ist auch ein Helfer des Malteser Kriseninterventionsteams (KIT). Zusammen mit sechs Kollegen aus Hessen und Rheinland-Pfalz hatte der Helfer kurze Zeit nach dem Seebeben deutsche Touristen in Phuket betreut. „Ich bin dankbar für die Erfahrungen am Ende des vergangenen Jahres, so traurig und erschütternd sie auch waren. Ich möchte sie nicht missen, genauso wenig wie den Austausch, den es unter uns Helfern gab und gibt.“ Dieser sei wichtig, um zu der Katastrophe den nötigen Abstand zu halten.
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Der MHD ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 01.12.2005 - 10:49 Uhr
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Zum neunten Mal in Deutschland
Malteser Nikolausaktion in über 100 Städten
Kleine Sozialrevolutionäre der Nächstenliebe
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(Köln) In über 100 Städten Deutschlands finden am Samstag, 3. Dezember, ehrenamtliche Einsätze der Malteser statt, die „Nikolausaktion“: in Anlehnung an die Nikolauslegende besuchen die Malteser einsame, alte, kranke oder behinderte Menschen. Mit Geschenken und Ausflügen bereiten sie Freude und setzen sich mit Kreativität für soziale Projekte ein.
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Dass der bundesweite Aktionstag dieses Jahr mit dem Internationalen Tag der Behinderten zusammenfällt, ist für Johannes Freiherr Heereman, den Geschäftsführenden Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes, ein besonderes Zeichen: „In einer Zeit, wo das Klima für alte und behinderte Menschen immer rauer und kälter wird, sagen wir Malteser bewusst ‚Nein’ zum Zeitgeist. Wir gehen auf die Straße, in Alten- und Pflegeheime, überall dorthin, wo menschliche Not existiert. Wir sprechen und singen mit den Menschen, beschenken sie. Sozusagen als kleine Sozialrevolutionäre der Nächstenliebe!“
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Dies sei, so Heereman, sehr einfach, sehr unspektakulär, aber letztendlich doch zielführender, als sich nur auf die medizinische Forschung zu verlassen. „Der medizinische Fortschritt lässt die Menschen immer älter werden – aber dann lässt er sie allein“, betont Heereman. Die Not der Menschen mit altersspezifischen Krankheitsbildern werde immer größer und sei auf Dauer nur durch ehrenamtliche Hilfsbereitschaft zu lindern. Heereman glaubt, dass in der Bevölkerung ein großes Potential an Hilfsbereitschaft verborgen ist. Die Nikolausaktion solle auch hierfür das Bewusstsein schärfen.
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Die Malteser Nikolausaktion gibt es seit 1997. Über 2.500 ehrenamtliche Helfer der Malteser wirken jedes Jahr mit, den Malteser Ordensauftrag „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ im Andenken an den Heiligen Nikolaus zu erfüllen. Internet: www.malteser-nikolausaktion.de
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Der MHD ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 25.11.2005 - 13:08 Uhr
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Welt-AIDS-Tag 2005
Download-Artikel: Hilfe in den Slums von Nairobi
„Ohne die modernen AIDS-Medikamente der Malteser wäre ich schon gestorben!“
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(Köln/Nairobi) AIDS breitet sich weiter aus: Weltweit gibt es heute 40 Millionen Infizierte. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen. Besonders im südlichen Afrika steigt die Zahl der erkrankten Frauen rapide – aber es gibt auch Zeichen der Hoffnung. Zum Beispiel das „Tuberkulose und HIV/AIDS Projekt“ von Malteser International in den Slumgebieten Nairobis (Kenia). Seit März 2005 bieten die Malteser dort 600.000 Menschen die sogenannte antiretrovirale Behandlung (ART): moderne Medikamente, welche den Virus bremsen. Ergebnis: immer mehr erkrankte Menschen besuchen die Gesundheitsstationen der Malteser, kommen wieder zu Kräften, können ihr Leben neu fortsetzen.
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So zum Beispiel die 56-jährige Jacinta. Seit Juni dieses Jahres wird sie von den Maltesern behandelt. Ihr Fall ist typisch für viele erkrankte Frauen in den Slums von Nairobi. Gerne bieten wir Ihnen den interessanten Artikel über Jacintas Leben mit AIDS zum Download an. Verfasst von Dr. Peter Schmitz, dem Leiter des Projekts. Artikel & Fotos „In den Slums von Nairobi“ unter: www.malteser.de -> Spenden
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Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen bittet Malteser International als ADH-Mitgliedsorganisation um Spenden auf das Konto:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 21.11.2005 - 16:39 Uhr
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Pakistan / Winternothilfe für Erdbeben-Obdachlose
Deutsche Bank unterstützt Malteser International mit 250.000 €
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(Köln/Frankfurt a.M.) Mit 250.000 Euro unterstützt die Deutsche Bank die von Malteser International, dem Auslandsdienst des Malteser Hilfsdienstes, eingeleiteten Winternothilfe Maßnahmen für Erdbeben-Obdachlose in Pakistan. Mit dem Geld sollen Hilfsgüter an betroffene Familien verteilt werden: 1.000 winterfeste Zelte, 6.000 Wolldecken, 1.500 Steppdecken, 3.000 Matratzen, 1.000 Kochsets, 1.000 Trinkwasserbehälter, 1.000 Waschschüsseln und 1.000 Metallboxen zur Lagerung. Ferner Nahrungsmittel (Speiseöl, Reis, Linsen) nach Bedarf und Medikamente zur medizinischen Notversorgung. Das Einsatzgebiet sind die Distrikte Mansehra und Batgram, die nördlich von Muzzafarabad am Karakoram Highway liegen, der bis ins Himmalaya und Karakorum Gebirge führt.
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"Wir danken der Deutschen Bank für diese großzügige Unterstützung unserer Arbeit für die Erdbebenopfer in Pakistan. Wir haben angefragt und umgehend eine positive Antwort erhalten. So schnell kann Hilfe funktionieren", lobt Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes, den global agierenden Finanzkonzern mit Hauptsitz in Frankfurt a.M.
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"Die Deutsche Bank ist im sozialen Sektor national und international mit erheblichen Mitteln und bei vielen Projekten engagiert. Wir glauben, dass unser Geld durch die Malteser effizient und zuverlässig zu den Menschen in Pakistan gelangt, welche die Hilfe am dringendsten brauchen", so Jörg Eduard Krumsiek, verantwortlich bei der Deutschen Bank für den Bereich Kultur und Gesellschaft.
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Das schwere Erdbeben vom 8. Oktober hat über 80.000 Menschen in Pakistan und Indien das Leben gekostet. Zehntausende wurden verletzt und viele von ihnen sind noch immer unversorgt. Über drei Millionen Menschen im schwer zugänglichen Gebirge von Kaschmir wurden obdachlos. Es besteht die Gefahr, dass mit dem hereinbrechenden Winter mehr Menschen durch Kälte, Krankheiten und Hunger sterben werden als durch das Erdbeben selbst. Ein Team der Malteser ist seit dem 14. Oktober im Einsatzgebiet. Es arbeitet unter der Leitung von Projektmanager Claus Euler eng mit UN-Behörden und lokalen Partnerorganisationen zusammen.
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Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen im Erdbebengebiet bitten die Malteser als ADH-Mitgliedsorganisation um Spenden auf das Konto:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 03.11.2005 - 09:28 Uhr
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Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. baut Häuser für rückkehrende Flüchtlinge auf dem Balkan wieder auf
Projekte im Wert von insgesamt rund einer Million Euro unterstützen die Integration von Rückkehrern
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(Köln) In dieser Woche begann der ASB in Kroatien mit dem Wiederaufbau von 30 im Krieg zerstörten Wohnhäusern. Auch heute, zehn Jahre nach Beendigung des Krieges auf dem Balkan, gibt es immer noch Menschen, die erst jetzt in ihre Heimat zurückkehren. Im Kreis Zadar–Sibenik im dalmatinischen Hinterland gilt es nun den Rückkehrern erst einmal ein Dach über dem Kopf zu errichten. Damit eine schnelle Integration möglich ist, wird der Häuserbau durch Maßnahmen flankiert, die es den Menschen ermöglichen sollen, eigenes Geld zu verdienen. So erhalten die Familien beispielsweise landwirtschaftliches Arbeitsgerät, Werkzeuge, Kleinmaschinen oder Nutztiere.
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Weitere 40 zerstörte Wohnhäuser baut der ASB in der ostbosnischen Gemeinde Zvornik wieder auf. 30 ehemalige Flüchtlingsfamilien, die jetzt zurückkehren sowie zehn ortsansässige Familien können dann Anfang 2006 in diese Häuser einziehen. Auch dieses Projekt wird von einkommensschaffenden Maßnahmen flankiert.
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Bereits im September wurde vom ASB in Serbien mit dem Bau von Wohnungen für 24 Familien in der südserbischen Gemeinde Leskovac begonnen. Die meisten der neuen Bewohner sind aus verschiedenen Teilen des ehemaligen Jugoslawien nach Serbien geflohen und haben jahrelang auf engstem Raum in Flüchtlingslagern gelebt. Diese Flüchtlinge, die nicht in ihre Heimatgemeinden zurückkehren können, können sich nach dem Bezug der Wohnungen dauerhaft in die Gemeinde Leskovac integrieren und wieder eine langfristige Zukunftsperspektive für sich entwickeln.
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Die Finanzierung dieser drei Projekte hat das Auswärtige Amt mit insgesamt 900.000 Euro unterstützt. 100.000 Euro stammen aus ASB-Spendengeldern.
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Der ASB ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V.
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Quelle/ ViSdP.: ASB-Pressestelle, Köln
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Mitteilung vom 14.10.2005 - 11:24 Uhr
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Erdbeben Südasien
Nothilfe-Experten von Malteser International im Krisengebiet
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(Köln/Islamabad) Am frühen Freitagmorgen sind Marie-Theres Benner und Jon Freeman von Malteser International in Islamabad gelandet. Die Nothilfe-Experten der Malteser leiten konkrete Hilfsmaßnahmen ein. „Fünf Autostunden nördlich von Islamabad gibt es immer noch Täler, die von der Außenwelt abgeschnitten sind. Im Palas Valley beispielsweise, District Kohitan, wo rund 60.000 Menschen leben, werden dringend Lebensmittel, Decken, Zelte und Kleidung benötigt,“ so Benner.
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Gemeinsam mit der türkischen Partnerorganisation „International Blue Crescent (IBC)“, dessen 5-köpfiges Team sich derzeit in der weitgehend zerstörten Provinzhauptstadt Muzaffarabad aufhält, startet Malteser International einen Hilfskonvoi in das völlig zerstörte Tal. Die Malteser haben mit der türkischen Partnerorganisation bereits sehr erfolgreich im Rahmen des Erdbebens in der Türkei und während der Irak-Krise zusammen gearbeitet. Zusammen mit IBC wird zudem ein Logistikzentrum in Muzaffarabad errichtet, von dem aus Hilfsgüter wie Zelte, Decken, Hygiene-Kits, Kleidung, Lebensmittel und Wasser verteilt werden.
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Ziel von Malteser International sind auch langfristige Programme: Wiederaufbau von Gesundheitszentren, Schulen und Wohnhäusern sowie die Errichtung psychosozialer Betreuungszentren. Für die ersten Maßnahmen stellte Malteser International 100.000 Euro zur Verfügung.
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Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen im Erdbebengebiet bitten die Malteser als ADH-Mitgliedsorganisation um Spenden auf das Konto:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 13.10.2005 - 15:05 Uhr
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Erdbeben Südasien
Nothilfe-Experten von Malteser International starten ins Krisengebiet
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(Köln/) Am morgigen Donnerstag, 13. Oktober, starten die Nothilfe-Experten von Malteser International Marie-Theres Benner und Jon Freeman ins pakistanische Erdbebengebiet, um Hilfsmaßnahmen der Malteser vor Ort zu planen und zu koordinieren. "In der Krisenregion steht der Winter vor der Tür. Der Erdstoß hat Häuser, Straßen, Wasserleitungen und vieles mehr zerstört. Millionen Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf
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Jetzt kommt es darauf an, den Überlebenden zu helfen. Wir müssen verhindern, dass das Erdbeben noch weitere Opfer fordert", beschreibt Sid Johann Peruvemba, Nothilfe-Leiter von Malteser International, die Ziele der Malteser im Katastrophengebiet. Für Soforthilfemaßnahmen in der Erdbebenregion haben die Malteser 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.
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Als Mitglied der "Aktion Deutschland Hilft" (ADH) beteiligen sich die Malteser am ADH-Hilfsflug, der am heutigen 12. Oktober 27 Tonnen Hilfsgüter von Frankfurt/Hahn aus nach Islamabad, Pakistan, auf den Weg bringt. In der Maschine sind Wolldecken, Wasserkanister, Wasserentkeimungstabletten, Kochsets und Health Kits zur medizinischen Notversorgung der Bevölkerung. Die Hilfsgüter werden unter anderem im Bezirk Mansehra im Nordwesten Pakistans verteilt.
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Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen im Erdbebengebiet bitten die Malteser als ADH-Mitgliedsorganisation um Spenden auf das Konto:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 12.10.2005 - 16:55 Uhr
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Hurrikan "Stan"
Malteser International unterstützt lokale Hilfsmaßnahmen mit 50.000 Euro
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(Köln/) Um die mittelamerikanischen Assoziationen des Malteserordens in den Hilfsmaßnahmen für die Überschwemmungsopfer in Mittelamerika nach dem Hurrikan Stan zu unterstützen, stellt Malteser International zunächst 50.000 Euro bereit. "Trotz der schrecklichen Bilder aus der Kaschmir-Region dürfen wir die Opfer der furchtbaren Schlammlawinen und Überschwemmungen in Mittelamerika nicht vergessen", mahnt der Generalsekretär von Malteser International, Ingo Radtke. Dort haben die vom Hurrikan "Stan" verursachten sintflutartigen Regenfälle nach offiziellen Schätzungen zu mehr als 2.000 Toten und einem Vielfachen an Verletzten und Obdachlosen geführt.
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"Mit unserer Unterstützung entsprechen wir einem dringenden Nothilfe-Ersuchen verschiedener mittelamerikanische Assoziationen des Malteserordens", so Radtke. "Die Situation hier in Chiapas ist ganz schlimm, die Häuser sind weggeschwemmt", berichtet etwa Julieta Conroy von der mexikanischen Assoziation des Malteserordens aus Mexiko. Ein Hilferuf kommt auch vom Präsidenten der Ordensassoziation in El Salvador, Pierre Houdelot: "In unseren zehn Gesundheitszentren steigt die Zahl der Kinder mit Erkrankungen der oberen Atemwege dramatisch an. Uns gehen dort die Medikamente aus, die aufgrund der Verwüstungen durch den Hurrikan auch nicht ausreichend nachbeschafft werden können."
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"In dieser Region sind es immer gerade die ärmsten Bevölkerungsschichten, die besonders von solchen Naturkatastrophen betroffen sind", schildert Radtke die Erfahrungen der Malteser in Mittelamerika, wo sie unter anderem nach dem Hurrikan "Mitch" lang anhaltende Hilfe geleistet haben.
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Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen für die vom Hurrikan "Stan" betroffenen Menschen in Mittelamerika bitten die Malteser um Spenden auf das Konto:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 30.09.2005 - 10:31 Uhr
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Aktuelle Kundenbefragung
Malteser Mahlzeitendienst: „Mehr als etwas Warmes zum Essen!“
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(Köln/) Über 15.000 Kunden hat der Malteser Mahlzeitendienst bundesweit. Täglich werden von 111 Standorten aus mehr als 10.000 Essen ausgefahren. Um ein genaueres Bild von den Kunden und ihrer Einstellung zum Mahlzeitendienst zu bekommen, haben die Malteser vor einigen Monaten eine Umfrage gestartet. Jetzt liegen die Ergebnisse vor: „Wie zu erwarten, ist der normale Mahlzeitendienstkunde ein älterer, allein lebender Mensch. Davon ist eine deutliche Mehrheit mit der Qualität unserer Mahlzeiten zufrieden bis sehr zufrieden“, sagt Dirk Hucko, Leiter Marketing/Vertrieb der Malteser.
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Äußerst beachtenswert sei jedoch auch, wie wichtig die soziale Komponente eingestuft wird: „Fast 100 Prozent der Befragten loben unsere Fahrer, die das Essen in die Wohnung bringen. Ihr freundliches Lächeln, ihre netten Worte.“ Für viele Mahlzeitenkunden, so Hucko, sei die tägliche Essensübergabe mehr als nur eine technische Versorgungsleistung, mehr als etwas Warmes zum Essen. „Es ist einer der seltenen Kontakte zur Außenwelt!“ Für Hucko liegt darin eine besondere Chance und Verantwortung der Malteser: „Unsere Leute sind nicht nur freundlich und zuverlässig. Sie fragen nach, und wenn sie feststellen, dass persönliche Betreuung nötig ist, dann steht an vielen Standorten der ehrenamtliche Besuchs- und Betreuungsdienst der Malteser bereit.“ Ein einzigartiger Vorteil des Malteser Mahlzeitendienstes, so Hucko, bedingt durch die starke Präsenz der Malteser in Deutschland.
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Auch ein Ergebnis der Befragung: die Kunden sind mit Geschmack und Auswahl der Mahlzeiten sehr zufrieden. „Ein Grund dafür ist sicher unser hochwertiges Angebot mit mehreren täglich wechselnden Menüs“, vermutet Dirk Hucko. Zur Auswahl stehen Vollkost, Leichte Vollkost besonders für magen- und galleempfindliche Personen sowie diabetikergerechte Nahrung. Mehr Informationen zum Malteser Mahlzeitendienst über das Malteser Telefon: 01805 - 6258 3737.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 26.09.2005 - 12:26 Uhr
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Tag des Flüchtlings am 28. September
Malteser International: „Weiter Hilfe für Afghanistan!“
Rückkehr von Flüchtlingen begleiten
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(Köln/Kabul) Anlässlich des Tages des Flüchtlings am 28. September erinnern die Malteser an die Not vieler afghanischer Flüchtlinge, die in ihr Heimatland zurückkehren. „Viele Afghanen, die ihr Land vor über 20 Jahren verlassen mussten, kommen heute aus Pakistan und Iran mit viel Hoffnung zurück und finden ihr Heimatdorf in fremdem Besitz wieder. Orientierungslos ziehen sie weiter in die Städte, wo sie als Landflüchtlinge an den sozialen Rand gedrückt werden und ihnen nur ein Leben in extremer Armut bleibt“, berichtet Roland Hansen von Malteser International.
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Wichtig, so Hansen, sei es deshalb, Gemeinden mit einer hohen Zahl von rückkehrenden Familien systematisch zu unterstützen. „Vor allem mit einkommensschaffenden Maßnahmen und sogenannten Ko-Existenz-Projekten. Hierbei lernen die Rückkehrer und die Daheimgebliebenen durch gemeinsame Arbeit im Straßenbau oder bei der Säuberung von unterirdischen Wasserkanälen ein friedliches Miteinander.“ Fast 100 solcher Projekte haben die Malteser seit 2003 durchgeführt. Gefördert vom UNHCR, dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen. Diese Projekte seien der „ideale Weg zur Friedenssicherung und zur Förderung der Zivilgesellschaft“, so Hansen weiter.
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Um die Not der Rückkehrer in Kabul zu reduzieren, bereiten die Malteser sich erneut darauf vor, gegebenenfalls wieder ein Winternothilfeprogramm durchzuführen. Dazu Roland Hansen: „Die Winter in Afghanistan sind sehr hart. Viele Rückkehrer haben nichts anzuziehen und hausen dazu in den Zeltsiedlungen und Ruinen der Auffanglager von Kabul. Wir wollen Öfen, Heizmaterial, Decken, Stoff für Winterkleidung, Seifen, Milch und Zucker verteilen.“ Hansen ist optimistisch, dass dieses Hilfsprogramm wie im Vorwinter vom Auswärtigen Amt gefördert würde, warnt jedoch vor einem schleichenden Vergessen der Not der Flüchtlinge in Afghanistan.
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„Für die langfristige Hilfe brauchen wir dringend Spenden. Schon jetzt sind die Mittel sehr, sehr knapp, und ich sehe im Augenblick nicht, wie man damit die nächsten zehn Jahre, die der Wiederaufbau mindestens noch benötigt, weiterarbeiten kann. Es besteht die Gefahr, dass die eigentlich gut begonnene Arbeit letztlich nicht weitergeführt werden kann und stehen bleibt.“
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Malteser International bittet die deutsche Bevölkerung um Spenden für Afghanistan Rückkehrer:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 15.09.2005 - 16:10 Uhr
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Hurrikan Katrina/ USA
Malteser International: Ausbildung und Aufbau für die Flutopfer
Generalsekretär von Malteser International zurück aus den USA
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(Köln/Baton Rouge) Malteser International hat in Baton Rouge ein Büro eingerichtet, von dem aus Oswaldo Marcenario, Projektkoordinator der Malteser in den USA, die weiteren Hilfsmaßnahmen planen wird. Da rund zwei Drittel der direkt und indirekt vom Hurrikan Katrina betroffenen Bevölkerung Afro-Amerikaner sind - von denen fast die Hälfte weder lesen noch schreiben kann - wird die Unterstützung der Malteser nicht nur im Wiederaufbau bestehen, sondern auch in der Ausbildung. „Ein wesentlicher Faktor ist, dass diese Menschen allein nicht in der Lage sind, Formulare auszufüllen, und so keine staatliche finanzielle Hilfe bekommen,“ so Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International.
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Hurrikanopfern ohne Schul- oder Berufsausbildung soll über die Malteser Ordensassoziationen Bildung und Ausbildung ermöglicht werden. Diejenigen, deren Habe und Häuser verloren sind und deren Schaden nicht durch Versicherungen gedeckt ist, sollen mit dem Notwendigsten ausgestattet werden. Radtke betont dabei, dass die Hilfen der Malteser vor allem für die Ärmsten der Armen gedacht sind: „Gemeinsam mit unseren Partnern, den Malteser Ordensassoziationen in Amerika, der Catholic Charities New Orleans (CCFNO) und der Catholic Community Services Baton Rouge (CCSBR) konzentrieren wir uns zunächst noch auf die evakuierten Menschen in den Übergangsunterkünften, um sie mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu versorgen.“
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Auch Psychosoziale Unterstützung sei dringend notwendig, weiß Radtke, da viele Menschen durch das Ausmaß der Katastrophe stark traumatisiert seien. Sobald die Infrastruktur in New Orleans wieder einigermaßen hergestellt ist, wird Malteser International ein Büro in der stark zerstörten Stadt einrichten. „Das wird aber noch Wochen dauern. Der stinkende, verseuchte Schlamm, der weite Teile der Stadt unpassierbar macht, muss erst einmal entfernt werden“, so Radtke.
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Malteser International bittet die deutsche Bevölkerung - im Rahmen des Bündnisses der Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft - um Spenden für die Hurrikanopfer in den USA.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 12.09.2005 - 11:46 Uhr
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Hurrikan Katrina/ USA
Malteser International wird sechs Monate bleiben
Leiter Not- und Katastrophenhilfe zurück aus den USA
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(Köln/New Orleans) "Die Planungen für die Unterbringung der evakuierten Menschen aus New Orleans sowie für den Wiederaufbau sind jetzt durchdacht und angemessen", berichtet der am Sonntag aus den USA zurückgekehrte Leiter der Not- und Katastrophenhilfe von Malteser International, Sid Johann Peruvemba. Die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten sei weitestgehend gedeckt, so Peruvemba.
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In der akuten Nothilfe organisierten die amerikanischen Malteser zahlreiche LKW-Ladungen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln in die Katastrophenregion. Zudem konnte bereits Baumaterial für Übergangsunterkünfte geliefert werden. "Problematisch ist es nach wie vor, die Aufenthaltsorte und individuellen Bedürfnisse der evakuierten Menschen zu erfassen, sowie sie zu registrieren.
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"Wir unterstützen das katholische Netzwerk der Diözese New Orleans bei der Sammlung von Daten: In den Gemeinden um Baton Rouge nehmen wir die Personalien der Evakuierten, darunter viele Mütter, Kinder und Menschen mit Behinderungen, auf", sagt Peruvemba. Das sei dringend notwendig für die weitere Planung - nicht nur im Hinblick auf Übergangslösungen, sondern auch für den geplanten Aufbau von längerfristigen Wohneinheiten mit sozialer Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten u.s.w., an dem sich Malteser International mindestens die kommenden sechs Monate beteiligen wird.
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Malteser International bittet die deutsche Bevölkerung - im Rahmen des Bündnisses der Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft - um Spenden für die Hurrikanopfer in den USA.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 06.09.2005 - 14:45 Uhr
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Hurrikan Katrina
Malteser International plant mittel- und langfristige Hilfe
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(Köln/New Orleans) Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International, ist gestern in den USA eingetroffen: „Allein in Houston, das acht Autostunden von New Orleans entfernt liegt, sind zurzeit im Astrodome 25.0000 Menschen untergebracht. Ein Notauffanglager für mehrere tausend Menschen wurde errichtet, ein weiteres ist in Vorbereitung.“ Man gehe insgesamt von monatelangen Wiederaufbau-arbeiten aus, so Radtke.
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„In den betroffenen Gebieten lebten vor dem Hurrikan schon mehr als 25 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Ihr ganzes Hab und Gut wurde weggewaschen. Trotz angelaufener Hilfe und spürbarer Solidarität, drohen auch hier viele durch das soziale Netz zu rutschen. Gerade diese Menschen sind es, auf die wir unseren Focus richten werden“, betont Radtke.
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Gemeinsam mit den amerikanischen Maltesern und Experten der katholischen Kirche in der Erzdiözese New Orleans werden Programme entwickelt, die den sozial Schwächsten wieder zu einer Lebens- und Existenzgrundlage verhelfen. Heute treffen zwei weitere Katastrophenhilfe-Experten von Malteser International in den USA ein. „Wir stellen uns auf einen mehrwöchigen Aufenthalt ein – wir bleiben so lange wie wir gebraucht werden,“ so Radtke.
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Malteser International bittet die deutsche Bevölkerung - im Rahmen des Bündnisses der Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft - um Spenden für die Hurrikanopfer in den USA.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 05.09.2005 - 17:01 Uhr
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Hurrikan Katrina
Malteser entsenden Katastrophenhilfe-Experten
Solidarität mit den Hurrikanopfern
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(Köln/New Orleans) Drei Katastrophenhilfe-Experten von Malteser International reisen in die USA, um die Hilfsmaßnahmen in New Orleans zu unterstützen. Bereits heute morgen brach Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International, auf: "Neben der praktischen Hilfe im Katastrophenmanagement und Planung für den Wiederaufbau sehen wir unseren Einsatz auch als Zeichen der Solidarität." Am Dienstag folgen Sid Johann Peruvemba, stellvertretender Leiter von Malteser International, sowie der Experte für medizinische Nothilfe, Dr. Frank Marx.
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Auftrag der ausreisenden Fachleute ist es, gemeinsam mit den amerikanischen Maltesern vor allem Hilfen für die sozial Schwächsten zu ermöglichen. Die Experten betonen, dass Hilfsprogramme beispielsweise für alte und kranke Menschen, Familien mit Kleinkindern und illegale Einwanderer auch dann noch wirken sollen, wenn die Medien-Aufmerksamkeit vorbei ist.
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"Viele dieser Menschen stehen vor dem Nichts und benötigen Unterstützung, wieder in ihr Leben zurückzufinden und sich eine neue Existenz aufzubauen," so Peruvemba. Die von den Maltesern bereitgestellten 100.000 EURO sollen als Anschubfinanzierung derartiger Programme eingesetzt werden. Experten schätzen die Anzahl der bedürftigen Familien in der betroffenen Region, die unterhalb der Armutsgrenze leben, auf weit über 200.000.
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Malteser International bittet die deutsche Bevölkerung - im Rahmen des Bündnisses der Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft - um Spenden für die Hurrikanopfer in den USA.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 02.09.2005 - 14:10 Uhr
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Hurrikan Katrina
Malteser International unterstützt amerikanische Malteser
"100.000 Dollar bereitgestellt"
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(Köln/New Orleans) Malteser International, das internationale Hilfswerk des Malteserordens für humanitäre Hilfe weltweit mit Sitz in Köln, unterstützt die amerikanischen Malteser. „Unsere amerikanischen Freunde haben uns sowohl um Expertise, als auch um finanzielle Hilfe gebeten“, so Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International. „Spontan haben wir 100.000 Dollar aus eigenen Mitteln bereitgestellt.“
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Die Mittel seien allerdings weniger für die Nothilfe, als für den Wiederaufbau vorgesehen, so Radtke weiter. Die amerikanischen Malteser besitzen drei Altenheime in New Orleans, deren Bewohner rechtzeitig evakuiert wurden. Die Zahl der Mitglieder der Malteser in Amerika beträgt 4.000. „Die amerikanischen Malteser werden in jedem Fall die Federführung behalten“, betont Ingo Radtke.
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Malteser International bittet die deutsche Bevölkerung - im Rahmen des Bündnisses der Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft - um Spenden für die Hurrikanopfer in den USA.
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 13.04.2005 - 11:45 Uhr
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WJT 2005
Malteser: „Weltjugendtag ist die Chance zur Versöhnung!“
Keine Angst mehr vor Konflikten
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(Köln) Die Malteser Jugend wird beim Weltjugendtag in Köln ein Begegnungszentrum anbieten, das neue Wege im Umgang mit Konflikten zeigt. Titel: „Take your chance! Behaviour in conflicts“. In verschiedenen Workshops rund um das Thema „Konflikte“ können bis zu 150 Teilnehmer jederzeit mitmachen und erleben, wie wichtig Sensibilität für gute Kommunikation ist. Ohne Sprachgrenzen, denn der Akzent im Begegnungszentrum liegt auf nonverbaler Kommunikation, auf aktiver Beobachtung. Schließlich steckt oft mehr hinter Personen, Dingen und Ansichten, als man auf den ersten Blick erkennt. Kritik und Wut könnten eine versteckte Bitte um mehr Aufmerksamkeit sein.
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Dörte Schrömges, Bundesjugendreferentin der Malteser Jugend: „Überall erleben Jugendliche Konflikte – in der Schule, in der Familie und natürlich auch in kirchlichen Vereinen und Bewegungen. Wir haben als Malteser Jugend das Programm „Konflikte als Chance“ entwickelt, das hilft, Konflikte zu bearbeiten und zu lösen. Das möchten wir allen Teilnehmern des Weltjugendtages anbieten in unserem Begegnungszentrum auf dem Theo-Burauen-Platz. Gegenüber vom Rathaus, im Herzen der Stadt Köln.“ Das Besondere an dem Programm „Konflikte als Chance“: die Malteser Jugend hat es bundesweit an sich selbst erprobt. In zahlreichen Diözesen ist es im vergangenen Jahr zum Einsatz gekommen. Ergebnis: die „Konfliktkultur“ unter den Jugendlichen ist besser geworden, die Atmosphäre offener und ehrlicher.
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Mit Blick auf den WJT fragt Dörte Schrömges: „Welche bessere Chance kann es denn geben, als bei diesem von viel Gebet und geistlicher Konzentration getragenen Ereignis für Versöhnung und ein besseres Verständnis untereinander zu werben?“ Im Begegnungszentrum könne sich der Leitsatz der 900 Jahre währenden Malteser Tradition „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ neu erfüllen. Die Malteser Jugend wird mit rund 850 Pilgern und Freiwilligen den Weltjugendtag erleben und gestalten. Zur Vorbereitung auf den WJT erhalten alle Malteser Jugend-Gruppen jeden Monat einen Impuls aus der Reihe „Begegnungen“. Praxisorientiert und in jugendlicher Sprache werden darin ausgewählte Bibelstellen und dazu passende Meditationen, Aktionsanregungen und Gebete vorgestellt.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 08.04.2005 - 09:23 Uhr
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Trauerfeierlichkeiten für den Papst
Malteser Einsatzleiter: „Johannes Paul II. wird auch beim Weltjugendtag in Köln segnend dabei sein!“
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(Köln/Rom) Der Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes, Benedikt Liefländer, zur Trauerfeier für Johannes Paul II.: „Diese Trauerfeier hat wahrscheinlich jeden Menschen auf der Welt beeindruckt und bewegt. Auch die Einsatzkräfte der Malteser, die hier seit fast einer Woche unermüdlich ihren Dienst tun.“
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Daneben habe ihn der organisatorische Umgang mit der gewaltigen Menschenansammlung vor dem Petersplatz angesprochen und fachlich bestärkt: “Das Sanitätskonzept der Malteser für den Weltjugendtag ist richtig! Unser Plan, wie man 300.000 Menschen auf engstem Raum sicher versorgt, ist heute in unserem Einsatzbereich bestätigt worden.“
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Für die kommende Zeit wünscht sich Liefländer: „Dass die Dankbarkeit und der Frieden dieser Woche erhalten bleiben und dass Johannes Paul II. auch beim Weltjugendtag in Köln segnend mit dabei ist und er den Jugendlichen auch dort aus dem Haus des Vaters zuwinkt.“
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Der Malteser Hilfsdienst hat in der laufenden Woche über 1000 Papst-Pilger sanitätsdienstlich betreut. Beim Weltjugendtag in Köln sorgen die Malteser neben dem Land Nordrhein-Westfalen für die sanitätsdienstliche Versorgung der Pilger.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 26.03.2005 - 16:27 Uhr
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Erdbeben vor Indonesien
Malteser schicken medizinisches Team und Hilfsgüter
Tsunami-Überlebende berichtet von zweiter Evakuierung
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(Medan/Banda Aceh/Köln) Für die Opfer des schweren Erdbebens vor der indonesischen Halbinsel Sumatra haben die Malteser als Soforthilfemaßnahme 30.000 Euro für Sachmittel bereitgestellt. Eine erste Lieferung von Decken, Kocher, Kochgeschirr und weiteren Haushaltswaren bringen Malteser Mitarbeiter von Medan auf Sumatra aus noch heute Abend zur am schwersten betroffenen Insel Nias auf den Weg. Ein medizinisches Team der Malteser fliegt morgen früh 7.15 Uhr Ortszeit von Banda Aceh aus per Hubschrauber auf die Insel Nias, um dort bei der Versorgung der Verletzten zu helfen. 11 internationale Mitarbeiter der Malteser sind derzeit in Indonesien für die Opfer des Dezember-Tsunamis im Einsatz.
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„Um drei Minuten vor Mitternacht hörte ich, wie jemand draußen eine Glocke läutete. Da wusste ich sofort, dass wieder etwas Ernstes los ist“, berichtet Elfi Graml von der Evakuierung gestern an der thailändischen Küste in Khao Lak und fügt hinzu: „Der Schreck gestern war fast größer als am 26. Dezember, weil ich jetzt wusste, was passieren kann.“ Die 45-Jährige hatte die Tsunami-Flut am 26. Dezember als Urlauberin vor Ort miterlebt, dann in Deutschland mit den Regensburger Maltesern eine Spendenaktion für die betroffenen Menschen in Thailand organisiert und war gerade wieder an der thailändischen Küste, um den Einsatz der Spendengelder vorzubereiten, als sie gestern von der zweiten Tsunami-Warnung überrascht wurde.
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Das Erdbeben der Stärke 8,7 mit Epizentrum vor der indonesischen Küste hatte gestern insbesondere die Insel Nias direkt getroffen sowie an den Küsten des indischen Ozeans Angst und Schrecken vor einer erneuten Tsunami-Flut ausgelöst, die glücklicherweise aber ausblieb. Gleichwohl haben die Erdstöße auf der Insel Nias 90 Prozent der Häuser zerstört. Die Schätzungen der Behörden gehen derzeit von bis zu zweitausend Toten aus.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 23.03.2005 - 11:37 Uhr
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40 Fasten-Euro für den Sudan
Malteser Nothilfe-Expertin: "Gebt Darfur eine Chance!"
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(Köln/El Fasher) In ihrem letzten Fastenbericht 2005 begründet die Malteser Nothilfe-Expertin Birke Herzbruch ihre Hoffnung für den Darfur: Trotz der Unruhen und Konflikte sind es die warmherzigen und offenen Sudanesen, mit denen sie zusammenarbeitet, die sie an eine bessere Zukunft glauben lassen.
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Die Nothilfe-Expertin ist seit dem Sommer 2004 im Norden der Krisenregion Darfur tätig und hat Impfkampagnen gegen Kinderlähmung organisiert, Medikamente verteilt, den Wiederaufbau zerstörter Gesundheitszentren veranlasst und Programme zur Weiterbildung von Hebammen unterstützt.
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"Wir bereiten uns jetzt in der Karwoche auf die dritte Polio-Impfkampagne in diesem Jahr vor. Zudem steht die Erneuerung der Gesundheitsstationen und der durch uns betreuten Entbindungsstation an. Die medizinische Versorgung in den Lagern um Galab und Shangil Tobaya werden wir solange aufrecht erhalten, bis wir nicht mehr gebraucht werden - das heißt bis die Menschen wieder in ihre Dörfer zurückgekehrt sind und ein wenig mehr Ruhe und Frieden in der Region herrscht.
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Herzbruch wirbt mit ihren persönlichen Eindrücken für die Aktion der Malteser "40 Fasten-Euro für den Sudan". Die Malteser bitten darum, in den 40 Tagen der Fastenzeit an jedem Tag einen Euro für den Sudan zurückzulegen.
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Hier Birke Herzbruchs aktueller Bericht:
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Es sieht jedoch nicht gut aus. Erst gestern hörte ich wieder von Vergewaltigungen und anderen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung, die ohnehin genug leidet. Kämpfe zwischen Regierungstruppen und arabischen Milizen nehmen zu, und in West-Darfur dürfen die Mitarbeiter der Vereinten Nationen die Provinzhauptstadt erst gar nicht verlassen.
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Wen kümmert es, dass allein in den letzten 18 Monaten des Darfurkonfliktes täglich 330 Menschen sterben? 10.000 sind es jeden Monat, die an vermeidbaren oder heilbaren Krankheiten und Unterernährung sterben. Dabei umfasst diese Zahl noch nicht einmal alle Opfer. Die Anzahl der Menschen, die infolge ethnischer Gewalt ums Leben kamen ist nicht bekannt. Geschätzt wird sie auf 50.000.
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Aber trotz der schrecklichen Geschehnisse und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, die von den Konfliktparteien im Darfur begangen werden, erleben wir den Darfur auch von einer anderen Seite. Die Menschen, mit denen wir in unseren Projektgebieten arbeiten, sind engagiert, zuverlässig, vertrauensvoll, offen- und warmherzig.
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Es sind vor allem diese Menschen, die ihren Beitrag leisten und aktiv mithelfen, die Situation der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung in der Region zu verbessern. Für mich ist das die größte Motivation und es bewegt mich, unsere Aktivitäten fortzuführen und auszuweiten - trotz aller Unannehmlichkeiten und widriger Lebensumstände. Dazu zählt auch das mir auferlegte Fastenopfer, denn seit genau sechs Wochen lebe ich hier ohne Strom.
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Dies ist nun mein letzter Bericht zur Fastenzeit 2005. Ostern rückt näher, und ich hoffe, dass Ihnen meine Eindrücke aus Darfur einen kleinen Einblick in unsere Arbeit vor Ort gegeben haben.
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Die Menschen im Darfur haben eine zweite Chance verdient - und ich weiß, dass diese nicht ungenutzt bleiben wird. Mit Ihrer Hilfe!"
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 23.03.2005 - 11:35 Uhr
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Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März
Malteser: "Erkaufte" Gesundheit in Myanmar
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(Köln/) Seit Herbst 2003 führen die Malteser im Northern Rakhine State in Myanmar (ehemals Burma) an der Grenze zu Bangladesch ein integriertes Basisgesundheitsprojekt für ethnische Minderheiten und heimkehrende Flüchtlinge durch. Enorme Armut, eine große Bevölkerungsdichte sowie die weit verbreitete Mangel- und Unterernährung sind der Nährboden für Tuberkulose (Tb).
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Dem begegnen die Malteser durch ein von der Weltgesundheitsorganisation entwickeltes Überwachungsschema: Gemeinde-Gesundheitshelfer erhalten eine spezielle Ausbildung für die Verabreichung und Überwachung der Tb-Therapie, die monatelange Einnahme von Antibiotika erfordert. Mit Fahrrädern von den Maltesern mobil gemacht und in den umliegenden Dörfern bekannt und anerkannt, besuchen die Gesundheitshelfer regelmäßig "ihre" Patienten.
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"Die Menschen wissen nichts über die Verbreitung und Ansteckungs-gefahr von Tuberkulose", so André Stülz, Länderkoordinator der Malteser in Myanmar. "Und weil das so ist, fehlt vielen das Verständnis für die vielen Tabletten, die sie so lange schlucken sollen! Aber nur so kann die Bildung von Resistenzen verhindert werden!"
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Um einen Anreiz zu schaffen, die Therapie nicht abzubrechen, haben die Malteser ein ausgeklügeltes Anreiz-System für Patienten und Gesundheitshelfer entwickelt: "Wer die Therapie über sechs Monate bis zum Ende durchzieht, bekommt für sich und seine Familie Nahrungsmittel", erläutert Stülz. "Und die Gesundheitshelfer, die erfolgreich behandeln, werden ebenfalls mit einem Bonus belohnt."
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Besonders bedürftige Patienten erhalten sogar eine Pauschale für den Transport zu den notwendigen Untersuchungen in einem Gesundheitszentrum. Den langfristigen Erfolg des Programms sichert der dezentrale und lokale Charakter der Malteser Hilfe, da die Menschen sich auf Grund der politischen Situation nur sehr eingeschränkt bewegen können.
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Ziel des Malteser Projektes ist es, mindestens 70 Prozent aller Tb-Erkrankungen zu erkennen, mindestens 80 Prozent aller Erkrankten zu heilen und die Quote der Therapieabbrüche auf unter 10 Prozent zu senken. "Wenn das gelingt, durchbrechen wir auch die mit der Tuberkulose eng verbundene Armutsspirale", betont Stülz.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 16.03.2005 - 11:42 Uhr
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40 Fasten-Euro für den Sudan
Nothilfe-Expertin: "Regenzeit bringt neue Gefahr in Darfur"
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(Köln/El Fasher) Weitere Gefahren für die Gesundheit der Menschen in Darfur befürchtet die Malteser Nothilfe-Expertin Birke Herzbruch: "Nicht nur Hunger und Gewalt bedrohen das Leben der Menschen, sondern auch die Malaria! Diese Woche hat es zum ersten Mal seit Oktober vergangen Jahres geregnet. Bald setzt die Regenzeit wieder ein. Wir brauchen dringend Mittel, um die Menschen effektiv vor dieser tödlichen Krankheit schützen zu können.“ Vor allem Kinder und schwangere Frauen, so Herzbruch, seien durch Malaria bedroht.
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Die Nothilfe-Expertin, die seit dem Sommer 2004 im Norden der Krisenregion Darfur tätig ist, hat Impfkampagnen gegen Kinderlähmung organisiert, Medikamente verteilt, den Wiederaufbau zerstörter Gesundheitszentren und Programme zur Weiterbildung von Hebammen unterstützt.
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In den 40 Tagen der Fastenzeit berichtet sie wöchentlich über ihre Erlebnisse in Darfur. Sie unterstützt damit die Aktion der Malteser "40 Fasten-Euro für den Sudan", die vor vier Wochen begonnen hat. Die Malteser bitten darum, in den 40 Tagen der Fastenzeit an jedem Tag einen Euro für den Sudan zurückzulegen.
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Hier Birke Herzbruchs aktueller Bericht:
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"Wir sind auf dem Weg nach Shangil Tobaya. Das Dorf liegt etwa 70 km südlich von El Fasher, dennoch brauchen wir dorthin gut zweieinhalb Stunden. Unterwegs kommen wir an dem Flüchtlingslager Galab vorbei, in dem die Malteser vor allem medizinische Unterstützung leisten. Wir halten an, um mit den Dorfältesten und den Sheiks die neuesten Informationen über die Lage im Camp, die allgemeine Situation und die Sicherheitslage auszutauschen. Es gibt keine guten Nachrichten: heute morgen ist ein Kind verhungert. Die Eltern sind erst gestern im Lager angekommen, und unsere Mitarbeiter in der Gesundheitsstation haben alles versucht, um dem Kleinen zu helfen. Zu spät: alles, was man ihm gab, erbrach er. Abgemagert bis auf die Knochen, der Bauch aufgequollen.
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Die Beerdigung findet nahe der Strasse statt, Männer in langen weißen Gewändern stehen im Kreis, die Handflächen gen Himmel gerichtet, betend. Frauen sieht man nicht. Während man uns bittet, im Auto zu warten, gehen unsere beiden sudanesischen Mitarbeiter zu der Trauergemeinde und sprechen ihre Anteilnahme aus. Es ist nicht das erste Kind, das in Galab stirbt, aber wir setzen alles dran, dass es das Letzte ist.
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Wir setzen unsere Fahrt fort. Vorbei an Tabit, das heute wieder wie ausgestorben wirkt. Dafür ist Markttag in Shangil Tobaya. Es herrscht reges Treiben. Was ein gutes Zeichen ist. Ein Zeichen dafür, dass die Menschen sich sicher fühlen.
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Auf unserer Gesundheitsstation ist heute viel zu tun. Der Arzt wird am Ende dieses Tages etwa 200 Patienten behandelt haben. Unsere Hebammen haben ebenfalls alle Hände voll zu tun: schwangere Frauen nutzen den Markttag als Gelegenheit, um zur Schwangerenvorsorge zu gehen oder ihre Kinder gegen Kinderkrankheiten, wie Masern und Polio, impfen zu lassen. Vor allem Frauen aus dem angrenzenden Flüchtlingslager kommen zu uns, lassen sich untersuchen. Unsere Statistiken zeigen, dass es jede Woche mehr Patienten in der Klinik gibt; auch dies ist ein gutes Zeichen, aber nicht nur. Was positiv ist: Unsere medizinische Unterstützung wird wahrgenommen.
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Es hat sich herum gesprochen, dass die Malteser regelmäßig Medikamente liefern. Man weiß: unser Gesundheitspersonal ist motiviert und besitzt die notwendigen Medikamente und die erforderliche medizinische Ausrüstung, um den Patienten effektiv zu helfen. Auf der anderen Seite sehen wir aber auch: Krankheiten wie Erkältungen, Durchfall und Augeninfektionen haben in den letzten Wochen stetig zugenommen.
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Und es droht neue Gefahr: gestern Nacht hat es zum ersten Mal seit Oktober vergangen Jahres geregnet. Bald setzt die Regenzeit wieder ein und damit auch die Zeit der Malaria.
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Auf dem Rückweg kommen wir wieder an Galab vorbei. Im Vorbeifahren sehen wir nahe der Straße den kleinen Erdhügel - er ist mit einem Stein versehen. Wir hoffen, dass so schnell keine weiteren Hügel dazu kommen."
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 16.03.2005 - 11:24 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser und GTZ helfen gemeinsam den Fischern in Sri Lanka
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(Köln) Die Malteser und die „Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit“ (GTZ) haben heute in Frankfurt vertraglich vereinbart, zwei Hilfsprojekte in Sri Lanka gemeinsam durchzuführen: den Wiederaufbau von fünf Fischerdörfern im Süden des Landes, sowie die Bereitstellung von 200 Fischerbooten, Bootsmotoren und Netzen im Nordosten. „Die GTZ genießt in Sri Lanka einen ausgezeichneten Ruf. Sie verfügt über hervorragende Kontakte und Strukturen, die eine schnelle und nachhaltige Hilfe vor Ort möglich machen“, so Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes. „Wir möchten diese Kontakte und Strukturen nutzen, um den Menschen in Tangalle und in Mullaitivu schnell wieder auf die Beine zu helfen.“
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In beiden Regionen stellt der Fischfang für viele Familien die wesentliche Lebens- und Ernährungsgrundlage dar. Roland Hansen, Referatsleiter Asien der Malteser und dieses Jahr längere Zeit in Sri Lanka tätig, sagt dazu: „Boote, Motoren und Netze sind dort so etwas wie die Grundpfeiler des sozialen Netzes. Genauso wichtig wie ein Dach über dem Kopf und frisches Wasser, worum wir uns ebenfalls kümmern.“ Auch von Seiten der GTZ wird die Kooperation begrüßt: „Ein besonderes Augenmerk unserer Arbeit liegt auf der Verzahnung und Abstimmung der Arbeit mit den in der südasiatischen Krisenregion tätigen deutschen Hilfsorganisationen: wir freuen uns auf die Malteser als effektiven und zuverlässigen Partner in Sri Lanka“, so die Regionalleiterin für Südasien, Sabine Jüngling.
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Die Malteser sind in Sri Lanka in den am stärksten betroffenen Regionen an der Nord-, Ost- und Südküste u.a. in folgenden Bereichen tätig: medizinische Versorgung, Bau sowie Wasser- und Sanitätsversorgung von Übergangslagern, psycho-soziale Unterstützung von traumatisierten Tsunami-Opfern, Wiederaufbau von Waisenhäusern und Häusern, Gemeinwesenarbeit sowie einkommensschaffende Maßnahmen. Für die Nothilfe und den Wiederaufbau in Sri Lanka sind die Malteser für 2005 Verpflichtungen in Höhe von rund 3 Millionen Euro eingegangen.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 15.03.2005 - 11:11 Uhr
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Transport Weltjugendtagskreuz
Malteser Fahrer und Jugendliche ein Jahr unterwegs
19. März: Kreuz-Ankunft in Köln
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(Köln) Fast ein Jahr ist das Weltjugendtagskreuz nun schon unterwegs durch Deutschland: Aachen, Berlin, Erfurt, Magdeburg, Stuttgart, München, Osnabrück, Essen. Unzählige Jugendliche haben es durch ihre Diözesen getragen, um damit zum XX. Weltjugendtag 2005 in Köln einzuladen. Immer dabei: die ehrenamtlichen Fahrer des Malteser Hilfsdienstes, die das Kreuz transportiert haben. Bei Regen und Schnee, Nebel und Sonnenschein. 150 Fahrer insgesamt, der vorwiegende Teil aus der Erzdiözese Köln.
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Für alle war es mehr, als nur eine Strecke von A nach B zu fahren oder zwei quer aufeinander gelegte und mit vier Flügelschrauben befestigte Holzplanken zu kutschieren. "Sein wahres Wesen", so ein Fahrer über das 3, 80 Meter hohe und 1, 75 Meter breite Kreuz, "bemerkt man erst, wenn es irgendwo aufgestellt wird." Zum Beispiel auf Schulhöfen, auf Marktplätzen, vor dem Brandenburger Tor oder vor dem Berliner Reichstag, wo das Kreuz von einigen Bundestagsabgeordneten besichtigt wurde. Intensive Gespräche löste das Kreuz ausgerechnet im katholisch geprägten Fulda aus: die lokale Gemeinde der "Gothics" sah sich mit ihm in der Disko konfrontiert. Auf Distanz folgte Neugier, auf Neugier folgten Fragen nach Gott und Glaube. Damit entfaltete sich die "außerordentlich segensreiche Wirkung vom Kreuz", wie es ein Fahrer ausdrückte.
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"Was auch vorkam", so Ralf Schäfer, der Fahrer, der das Kreuz in der Silvesternacht transportierte, "waren Gebetsanliegen. Waren Menschen, die baten, das Kreuz für sie mitzutragen. Ein bisschen so wie Simon von Cyrene, der Christus das schwere Kreuz abnahm." Schäfer, der zusammen mit seinen Kindern sogar eine Playmobil-Fassung des WJT-Transportes der Malteser besitzt, hat - wie die anderen Fahrer auch - diese geistlichen Aufträge ernst genommen: den unsichtbaren Transport genauso wie den sichtbaren. Obwohl das Programm in den meisten Diözesen sehr dicht war - pro Diözese etwa 65 Stationen in zwölf Tagen.
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Sehr dicht waren auch die geistlichen Akzente der verschiedenen Jugendgruppen, die das Kreuz gefeiert und begleitet haben. Darunter auch die der Malteser Jugend, die zur geistlichen Vorbereitung auf den Weltjugendtag die Impulsreihe "Begegnungen" gestartet hat: "Unsere Jugendlichen werden als Pilger, als Sanitäter und als Freiwillige an den Service-Points für Menschen mit Behinderung nach Köln kommen", sagt die Malteser Bundesjugendreferentin Dörte Schrömges. "Im Zentrum der Impulsreihe stehen Begegnungen Jesu mit den Menschen." Etwas von dieser Begegnungskraft haben die Malteser Jugendlichen schon jetzt auf dem Weg zum Weltjugendtag gespürt.
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So etwa eine Jugendliche aus einer östlichen Diözese: "Ich habe mich auf den Weg mit dem Kreuz intensiv vorbereitet", sagt sie. "Habe gebetet, dass die Menschen, die Jesus nicht kennen, durch uns neugierig werden und wissen wollen, warum und für wen wir dies machen." Als sie dann an einer Pommes Bude vorbeiliefen, sei ein Mann auf sie zugekommen und habe gesagt: "Das ist gut, dass Ihr das macht. Ohne Glauben kann man nicht leben. Dieser Mann ist eine ganze Weile mitgelaufen und hat mir praktisch sein ganzes Leben erzählt: von der Zeit in der DDR als Maschinenschlosser, von der Scheidung nach 17 Jahren Ehe, den trüben Aussichten als älterer Arbeitsloser. Dann ist der Mann plötzlich verschwunden und nicht mehr aufgetaucht."
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Auch kulturell, ist sich eine andere Malteser Jugendliche sicher, habe das Kreuz viel bewirkt: "Durch Kurzbesuche in den Nachbarländern oder Gedenkbesuche an historischen Stätten. Es ist ein Kreuz, das die Versöhnung fördert", vermutet sie und glaubt fest, dass der Papst deshalb der Jugend der Welt dieses Kreuz vor zwanzig Jahren "geschenkt" habe. Andere Jugendliche ergänzen: "Das Kreuz ist cool. Wo es überall schon gewesen ist: New York, Paris, auf den Müllbergen von Manila. Megacool." Nur eins dürfe man vom Kreuz nicht erwarten, so ein jugendlicher Malteser Helfer, der am liebsten selbst den Transporter gefahren hätte. Nämlich: "Dass es jede medizinische Versorgung überflüssig macht." So ist es denn für Fahrer und Jugendliche neben Bewegung und Begegnung vor allem ein Symbol dafür, dass Beten und Helfen zusammengehören, Beten und Helfen verbinden.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 03.03.2005 - 12:25 Uhr
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Vom Balkan nach Indien/Weltfrauentag am 8. März 2005
Malteser Helferin: „Wenn es ernst ist, sind Frauen stärker!“
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(Köln) „Wenn es ernst ist, sind Frauen stärker“, sagt Wiltrud Gutsmiedl, Länder-Koordinatorin der Malteser. Fünf Jahre lang war die 39jährige in Jugoslawien tätig, hat sich dort um schwangere Frauen und Mütter gekümmert, die Helferinnenausbildung geleitet und eine Webewerkstatt aufgebaut. Nun ist sie nach Indien gereist, um dort bei der Bewältigung der Flutkatastrophe zu helfen. Ihr erster Eindruck: „Während sich viele Fischer durch den Verlust ihrer Boote in Depressionen flüchten und hilflos am Strand sitzen, stürzen sich die Frauen der Fischer in die Aktivitäten des Alltags: sie stehen an für Wasser und Nahrungsmittel, füttern die Kinder und sorgen dafür, dass das Leben weitergehen kann.“
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Dabei zählen gerade die Frauen der ärmeren Kasten zu den beruflich unmittelbar Betroffenen des Seebebens. „Diese Frauen haben überwiegend in der Fischweiterverarbeitung gearbeitet, Krabben gepult, Netze geflickt oder die Fische auf den Märkten verkauft. Solange die Fischer nicht arbeiten können, hängen diese Frauen mit ihren Familien in der Luft. Die indischen Partnerorganisationen der Malteser helfen ihnen deshalb durch Überbrückungs-jobs wie Waschen und Kleidernähen. Das mindert den Verdienstausfall.“
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Wie wichtig Frauen für den Wiederaufbau der zerstörten Regionen waren und sind, ist für Gutsmiedl auch am Einsatz der zahlreichen lokalen Helferinnen erkennbar: „Bei den freiwilligen Helfern unser Partnerorganisation HOM (Health for One Million) haben Frauen direkt nach dem Beben eine zentrale Rolle gespielt. Sie waren als erste dort, haben Nahrungsmittel an Bedürftige verteilt und den traumatisierten Menschen auch seelisch zur Seite gestanden.“ Ebenso schnell, kompetent und von der Bevölkerung akzeptiert sei die Hilfe des „Sister Doctors Forum of India“, medizinisch ausgebildete Ordensschwestern, die erst vor wenigen Tagen in einem hinduistischen Tempel Nahrungsmittel an Notleidende verteilt haben. „Ohne interreligiöse Probleme“, wie Gutsmiedl betont. Das medizinische Material dieser Ordensschwestern, wie Verbandszeug oder Antibiotika, finanzieren die Malteser mit 25.000 Euro.
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„Auch bei der Ausbildung von Freiwilligen zu psychologischen Helfern beteiligen wir uns“, sagt Gutsmiedl und fügt hinzu, dass es natürlich auch Frauen gebe, die des psychologischen Beistands bedürfen. Gerade dann, wenn Familienangehörige ums Leben gekommen sind. „Unsere Partnerorganisationen gehen damit sehr sensibel um. Nur vorsichtig würde sich ein psychologisch geschulter Mann um eine traumatisierte Frau kümmern; unter genauer Berücksichtigung der Regeln des Kastensystems. Andersherum haben die Männer keine Probleme damit, wenn sie von einer Frau betreut werden.“
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Gefragt, warum sie selbst als Frau immer wieder in die Not- und Katastrophengebiete dieser Welt gehe, hat Wiltrud Gutsmiedl, die Geschichte und Entwicklungspolitik studiert hat, eine einfache Antwort: „Man gibt viel, bekommt aber auch viel zurück. Gerade weil man nicht über Berge von Papier krabbeln muss. Das ist sehr befriedigend.“ Hilfreich als Frau sei dabei vor allem eins: die „richtige Mischung aus Sensibilität und Pragmatismus.“
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Momentan arbeiten in Indien mehr als 400 lokale Helfer mit den Partnerorganisationen der Malteser. Allein in Südindien haben die Malteser Hilfsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 600.000 Euro umgesetzt bzw. vorbereitet. In Planung sind derzeit für das Jahr 2005 umfangreiche Wiederaufbauprojekte mit einem Projektvolumen von 1,5 bis 2 Millionen Euro.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 02.03.2005 - 11:09 Uhr
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40 Fasten-Euro für den Sudan
Malteser Nothilfe-Expertin:
„Sicherheitslage in Darfur instabil wie das Stromnetz!“
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(Köln/El Fasher) Mit dem „instabilen Stromnetz“ vergleicht die Malteser Nothilfe-Expertin Birke Herzbruch die Sicherheitslage in Darfur: „Trotz einiger Fortschritte nach den Friedensgesprächen von Abnja gibt es immer wieder Ausfälle der Sicherheit: Banditen plündern, Milizen kämpfen – dazu kommen zahlreiche Übergriffe auf Frauen.“ Die Folge der Kämpfe seien große Lücken in der Versorgung der inzwischen mehr als zwei Millionen Flüchtlinge.
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Viele Menschen haben nach wie vor keinen Zugang zu Wasser, Nahrung und sanitätsdienstlicher Hilfe. „Zudem wächst der Druck der Regierung auf die Vertriebenen, wieder in ihre Dörfer zurückzukehren. Man will damit die Normalisierung der Situation ‚beweisen’ – die Dörfer aber sind zerstört und bieten keine Lebensgrundlage mehr“, so Herzbruch.
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Die Nothilfe-Expertin, die seit dem Sommer 2004 im Norden der Krisenregion Darfur tätig ist, hat bisher Impfkampagnen gegen Kinderlähmung organisiert, Medikamente verteilt, den Wiederaufbau zerstörter Gesundheitszentren und Programme zur Weiterbildung von Hebammen unterstützt.
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In den 40 Tagen der Fastenzeit berichtet sie wöchentlich über ihre Erlebnisse in Darfur. Sie unterstützt damit die Aktion der Malteser „40 Fasten-Euro für den Sudan“, die vor zwei Wochen begonnen hat. Die Malteser bitten darum, in den 40 Tagen der Fastenzeit an jedem Tag einen Euro für den Sudan zurückzulegen. Mit 40 „Fasten-Euro“ können im Darfur 160 Kinder geimpft werden oder fünf Kinder täglich mit der überlebensnotwendigen Zucker-Salz-Lösung versorgt werden.
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Hier Birke Herzbruchs aktueller Bericht:
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Seit einer Woche sitze ich ohne Strom im Malteserbüro in El Fasher. Auch heute wird es keinen Strom geben. Unsere nationalen Mitarbeiter erzählen, dass beide Generatoren der Stadt noch ausgefallen sind. Die Reparaturen ziehen sich hin. Vielleicht gibt es morgen Strom, Inshallah... So Gott will.
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Auch unser kleiner Generator, der im Vorhof des Gebäudes steht, macht Pause. Wahrscheinlich setzt ihm die Hitze zu. Das Thermometer kletterte in den letzten Tagen auf über 40°C im Schatten, dabei sollte es bis Ende März eigentlich kühl bleiben, angenehme 34°C, so hieß es.
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Nach endlosen Versuchen, den Generator in Betrieb zu nehmen, gebe ich auf, nehme Laptop und Mobiltelefon und gehe auf das dreimal wöchentlich stattfindende Sicherheitsmeeting der Vereinten Nationen (VN). An diesen Treffen nehmen alle internationalen Organisationen teil und tauschen sich über die Sicherheitslage in Norddarfur aus. Während Laptop und Mobiltelefon laden, füllt sich der Raum mit den üblichen Gesichtern, man begrüßt sich und wartet auf die Sicherheitsexperten der VN.
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Es wird berichtet, dass vor ein paar Tagen ein Helikopter der Vereinten Nationen im Norden von den Rebellen beschossen wurde, in derselben Region kam es zu Auseinandersetzungen um Wasserressourcen und Vieh. Weiter südlich sind Mitarbeiter einer Hilfsorganisation über Nacht "Gäste" der Rebellen gewesen, am nächsten Tag wurden sie wieder freigelassen und kehrten unversehrt nach El Fasher zurück.
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Man steht nach dem Treffen noch ein Weilchen zusammen, trinkt ein Glas Tee, tauscht Informationen aus zur Lage in den Projektgebieten oder plaudert einfach mit netten Kollegen.
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Danach geht es wieder ins Büro: der Laptop ist fast aufgeladen, so kann ich wenigstens eMails abrufen und beantworten, Berichte schreiben, Projektanträge erstellen und Statistiken für das Gesundheitsministerium vorbereiten. Die Batterie hält aber nicht lange und das nächste Treffen steht auch schon wieder an: diesmal im Gesundheitsministerium. Die vorherrschenden Themen hier lauten: Koordination und die nächsten Immunisierungskampagnen gegen Polio und Meningitis.
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Zurück im Büro muss ich feststellen, dass es heute definitiv keinen Strom mehr geben wird. So bleibt mir nur, Telefonate zu führen, Projektkomponenten mit Unicef zu besprechen, Ablage zu machen und - den Kühlschrank zu entsorgen. Bei den Temperaturen halten sich keine Lebensmittel länger als zwei Tage ungekühlt. In dem für die Impfkampagnen zuständigen Department habe ich eine große Kühlbox besorgt, die wir morgen ins Projektgebiet mitnehmen. Sie ist bis zum Rand gefüllt mit Impfstoffen und mit viel Eis. Eis, das ich auch gerne für die Getränke nutzen würde ... trotz Fastenzeit... bei 40 °C im Schatten. Wer weiß: vielleicht gibt es ja morgen wieder Strom – Inshallah.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 25.02.2005 - 14:08 Uhr
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Erdbeben Iran
Verzweiflung trotz Hilfe
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(Köln/Kerman) "Am Donnerstagabend erst wurden drei weitere zerstörte Dörfer in der Bergregion entdeckt. Noch immer werden Verletzte gerettet. Ich befürchte jedoch, dass wesentlich mehr Leichen geborgen werden. Die offiziellen Opferangaben sind völlig unrealistisch.", so Peter Staudacher, Landeskoordinator der Malteser im Iran.
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"In den betroffenen Dörfern sitzen Frauen, die ihre Männer verloren haben und jammern und klagen", berichtet Staudacher, "Viele haben auch ihre Kinder verloren. Sie sind sehr traumatisiert". Hilfe aus dem Ausland wird nach offiziellen Angaben der iranischen Regierung nicht benötigt.
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Für die Soforthilfe stellen die Malteser 20.000 Euro zur Verfügung, damit rund 2.000 Überlebende in den Dörfern Dahuye, Islamabad, Rayhane und Asghar mit dem Notwendigsten versorgt werden können. Gemeinsam mit der Caritas Iran und Cordaid Niederlande verteilen die Malteser im Land eingekaufte Hilfsgüter: Decken, Kochgeschirr, kleine Öfen und Nahrungsmittel.
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Weitere Hilfslieferungen sind in Teheran angefordert und werden kommende Woche erwartet. Nach Einschätzung Staudachers laufen die Aufräumarbeiten relativ geordnet, werden jedoch - bedingt durch das schlechte Wetter mit starken Regenschauern und Nebel - noch Monate in Anspruch nehmen.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Mitteilung vom 25.02.2005 - 14:07 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser: positive Bilanz der Hilfe
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(Köln) Zwei Monate nach dem verheerenden Seebeben in Südasien zieht der Malteser Hilfsdienst eine positive Bilanz im Hinblick auf die Hilfeleistungen in der Krisenregion: "Rund sieben Millionen Euro werden wir insgesamt in diesem Jahr in den betroffenen Ländern einsetzen", so Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes, am Freitag in Köln. "Der professionelle Ansatz unserer Tätigkeit zahlt sich aus," berichtet Radtke weiter.
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So seien in Indonesien für mehrere Projekte mittlerweile Kooperations-vereinbarungen unterzeichnet, die auch eine langfristige Hilfe im Land möglich machen. In der Region Lhokseumave, im Osten Indonesiens, ist die Rehabilitation mehrerer Gesundheitszentren in Vorbereitung. Nach der Reinigung der noch stehenden Häuser konzentrieren sich die Maßnahmen der Malteser jetzt auf den Wiederaufbau und die Sicherung des Grundeinkommens der Betroffenen: unter anderem die Bereitstellung von Fischerbooten sowie vollständiger Ausrüstungen.
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Im Rahmen einer Kooperation mit UNICEF führen die Malteser Impfkampagnen durch, die mehreren tausend Kindern Schutz vor Masern gewährt.
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"Nur eine koordinierte und mit den Behörden abgestimmte Hilfe ist dauerhaft und sinnvoll," so der Leiter des Malteser Auslandsdienstes. Mit Verschwendung sei den Opfern der Katastrophe nicht gedient. "Wir respektieren die betroffenen Länder, die souveräne Staaten mit eigener Wirtschaftskraft sind. Die Malteser helfen da, wo sich Nischen auftun, wir greifen Härtefälle auf, bei denen beispielsweise Versicherungen nicht zahlen," betont Radtke. Die Malteser sind im Rahmen der Tsunami-Hilfe auch in Indien, Sri Lanka und Thailand tätig.
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Mitteilung vom 23.02.2005 - 16:24 Uhr
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Erdbeben Iran
Malteser: Regen, Schlamm und viele Kinder unter den Toten
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(Köln/Kerman) "Die betroffenen Dörfer sind fast vollständig zerstört. Es gibt wenig Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Die Bergung der Leichen gestaltet sich schwierig, denn es regnet stark und alles ist sehr schlammig. Unter den geborgenen Opfern sind auch viele Kinder zu sehen", berichtet Peter Staudacher aus Kerman. Der Koordinator der Malteser-Projekte im Iran konnte heute morgen mehrere Dörfer im Erdbebengebiet besuchen.
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Nach wie vor müsse man annehmen, dass die Zahl der Toten noch steigen werde, befürchtet Staudacher. "Außerdem herrscht an einigen Stellen Verkehrchaos, da viele Bergungsfahrzeuge sowie Privatleute, die helfen wollen, und zudem erste Transporte mit Hilfsgütern eintreffen. Die Hilfsgüter sind den Organisatoren förmlich aus den Händen gerissen worden."
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Was jetzt vor allem benötigt werde, so Staudacher, seien Küchen- und Haushaltsutensilien, kleine Öfen, Wolldecken, frisches Wasser, Nahrungsmittel wie Reis, Öl, Zucker, Brot, Bohnen sowie gegebenenfalls auch mobile Toiletten. Der Malteser Nothilfe-Experte betreut seit Dezember 2004 die Malteser Projekte im nahe gelegenen Bam. Offizielle Hilfsanfragen der iranischen Regierung liegen derzeit noch nicht vor.
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Mitteilung vom 22.02.2005 - 11:12 Uhr
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Erdbeben Iran
Malteser: Deutlich mehr Tote zu erwarten
Hundestaffel in Alarmbereitschaft
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(Köln/Bam) Am frühen Dienstagmorgen erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,4 auf der Richterskala die Provinz Kerman im Südosten des Iran. Nach bisher unbestätigten Angaben sind mehr als 400 Menschen gestorben, rund 5.000 wurden verletzt, mehrere Dörfer sind noch von der Außenwelt abgeschnitten.
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"Die Angaben der lokalen Medien sind widersprüchlich", so Peter Staudacher, Landeskoordinator der Malteser im Iran. "Die Bauweise der Häuser ist die gleiche wie in Bam: Schwere Dächer gegen die Hitzeeinwirkung, schwache Wände, da stürzt alles wie ein Kartenhaus zusammen." Staudacher, der seit Dezember 2004 die Projekte der Malteser in Bam leitet, geht daher von deutlich mehr Toten aus.
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"Die betroffenen Dörfer haben alle mehrere Tausend Einwohner. Wenn die im Schlaf überrascht werden und das Haus über ihnen zusammenbricht, bleibt kaum eine Überlebenschance," so Staudacher. Der Malteser Experte erwartet, dass es notwendig sein wird, Hilfsgüter im Land zu kaufen. Offizielle Hilfsanfragen der iranischen Regierung liegen jedoch noch nicht vor. Staudacher wird noch heute im Erdbebengebiet eintreffen.
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Die Rettungshundestaffel der Malteser aus Mainz ist seit dem frühen Morgen in Alarmbereitschaft. Fünf Hundeführer und ihre Rettungshunde, drei Rettungsassistenten, ein Rettungssanitäter sowie ein dreiköpfiges Team für die technische Ortung können innerhalb von nur vier Stunden in den Iran ausreisen.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 17.02.2005 - 12:09 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser Verantwortliche zurück aus der Krisenregion:
"Ein Mosaik des Leidens!"
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(Köln) Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes, zurück von einem sechstägigen Besuch in der südasiatischen Krisenregion: "Noch heute ist die Zerstörung durch die Flutwelle deutlich zu sehen: In Thailand ein Schiffswrack mehr als 800 m im Landesinneren, in Indien in der besonders betroffenen Region Kerala die Gesichter verstörter Kinder." Für Heereman ergeben die Erlebnisse der Reise ein bedrückendes "Mosaik des Leidens", aus dem sich für ihn noch heute das fürchterliche Ausmaß der Katastrophe erschließt.
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Indien
1, 5 Millionen Euro haben die Malteser bisher von der akuten Nothilfe bis zur Errichtung von Notunterkünften und Häusern eingesetzt. Nördlich von Chennai und im Kanya Kumari Distrikt unterstützen die Malteser die Gründung von Fischerkooperativen. "Viele Fischer waren vor der Katastrophe der Ausbeutung ausgesetzt. Der Tsunami bietet jetzt die Chance genossenschaftliche Strukturen zu schaffen oder alte Kooperationen von "mafiösen Aspekten" zu befreien", so Heereman. Begeistert ist der Geschäftsführende Präsident von den mehr als 400 lokalen Helfern der Partnerorganisationen der Malteser und deren Professionalität. "Ein kleines Mädchen, das durch das Seebeben beide Eltern verloren hat und jetzt strahlend auf seine Betreuer zu läuft, ist für die gute psycho-soziale Unterstützung der beste Beweis."
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Thailand
Fünf Malteser Projekte standen in Thailand (Takua Pa, Ban Bansak, Ko Kho Khao, Bang Muang und Pak Weep) auf dem Reiseprogramm: Das Krankenhaus in Takua Pa ist durch die Soforthilfe der Malteser in den ersten Tagen nach der Katastrophe, in denen zunächst Medikamentenmangel herrschte, immer arbeitsfähig geblieben. "Interreligiös" fand die Grundsteinlegung neuer Häuser in Ban Bansak statt: "Die Befestigung für den ersten Pfeiler des Hauses wurde in ein Loch in den Boden gesetzt und mit Stricken befestigt. Unter dem Murmeln geheimnisvoller Formeln warf ein alter Mann Kräuter in den Zementboden. Danach wurde noch von jedem Kleingeld in den frischen Zement geworfen. Wir Malteser beteten noch das Vater Unser." Auf der Insel Ko Kho Khao und in Pak Weep besichtigte die Malteserdelegation die wiederaufgebauten Wasser- und Sanitätseinrichtungen. Das Projekt unter alleiniger Verantwortung der Malteser macht gute Fortschritte. Auch die 200 Kinder der Mutter-Kind-Tagesstätte in Ban Muang profitieren von der regelmäßigen Versorgung durch die Malteser.
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Ungeklärt, so Heereman, sei in den verschiedenen Ländern nach wie vor die Besiedlung der Küstenstreifen: "Die Distriktregierung plant, neue Häuser in 500 Meter Abstand zum Küstenstreifen errichten zu lassen. Die Frage ist nur, ob die Fischer, die seit Generationen bei ihren Booten am Wasser leben, sich hierauf einlassen." Während in Indien Grundstücksfragen noch weitgehend offen sind, werden die Häuser in Thailand an alter Stelle wieder errichtet. Die Errichtung vorübergehender Unterkünfte ermöglicht es, Entscheidungen gründlich zu prüfen und die psychische Situation der Betroffenen zu berücksichtigen.
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Neben Indien und Thailand stellen sich die Malteser auch in Indonesien, Sri Lanka und Myanmar in den Bereichen medizinische Hilfe, Wiederaufbau und Rehabilitation auf einen langfristigen Einsatz ein. Insgesamt haben sie für die Opfer des Seebebens 6 Millionen Euro allein für das Jahr 2005 bereitgestellt und verplant. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Ordensassoziationen der Malteser im internationalen Bereich läuft auch diesmal sowohl finanziell wie auch organisatorisch hervorragend.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 15.02.2005 - 11:55 Uhr
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Extremer Winter in Afghanistan
Malteser: Winternothilfe für insgesamt 400 Flüchtlingsfamilien
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(Köln/Kabul) Die Malteser haben heute Lebensmittel, Seife, Decken, Öfen mit Kerosin und Stoff für Winterkleidung an über 200 afghanische Flüchtlingsfamilien verteilt. Die Rückkehrer aus Iran und Pakistan leben in notdürftigen Unterkünften in einem Camp am Rand von Kabul. „Insgesamt haben wir 1.400 Menschen erreicht, darunter fast 800 Kinder“, so die Malteser Projektmitarbeiterin Nicole Moran, welche die Aktion vor Ort geleitet hat. „Die Hilfe ist dringend notwendig, in anderen Camps sind bereits sieben Menschen erfroren!“
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Nach Angaben von Moran sei der Winter in Kabul dieses Jahr extrem harsch. „Es ist nachts sehr kalt, bis zu zehn Grad Celsius unter Null, und schon lange gab es nicht mehr so viel Schnee.“ Dazu komme das Problem der Notunterkunft: „Die Menschen in den Camps dürfen keine festen Häuser bauen. Sie leben zwischen niedrigen Lehmmauern, die provisorisch mit Planen abgedeckt sind. Zu wenig für einen sicheren Kälteschutz.“ Ein weiteres Problem sei der tagsüber auftauende Boden, auf dem viele der 22 Camps stehen. „Durch den Schnee ist der Boden in einigen Lagern eine riesige Matschfläche geworden. Da sich auf diesen Geländen keine Sanitäranlagen befinden, besteht zusätzlich zur Kälte eine große Infektionsgefahr.“
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Die Hilfsaktion der Malteser findet in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Malteser Partnerorganisation Cooperation Center for Afghanistan´s Reconstruction and Development (CCARD) statt. In den kommenden zwei Wochen wird zudem gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, ein weiteres Winternothilfeprogramm in Kabul durchgeführt. Dabei werden vom Krieg beschädigte Häuser winterfest gemacht und Latrinen sowie Waschmöglichkeiten gebaut. Die Flüchtlinge wurden in den letzten Tagen dorthin umgesiedelt. Durchgeführt werden diese Aktivitäten von der Malteser Partnerorganisation „Afghan Planning Agency“ (APA). Auch hier wird die Hilfe über 200 Familien erreichen.
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Die Malteser sind seit 2002 in Afghanistan tätig. Derzeit helfen sie in sechs Provinzen und der Hauptstadt Kabul mit sechs internationalen und 250 lokalen Mitarbeitern beim Aufbau des Landes. Seit dem Ende des Talibanregimes sind etwa 3,6 Millionen Flüchtlinge nach Afghanistan zurückgekehrt. Ein großer Teil Kabuls ist immer noch zerstört. Die Einkommensmöglichkeiten sind gering.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 14.02.2005 - 11:08 Uhr
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Seebeben Südasien
3 Millionen Euro in 2005 für Sri Lanka
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(Köln) Für die Nothilfe und den Wiederaufbau in Sri Lanka sind die Malteser für 2005 Verpflichtungen in Höhe von rund 3 Millionen Euro eingegangen. „Die Maßnahmen werden zum Teil von eigenen Malteser Mitarbeitern umgesetzt, zum größeren Teil von Partnerorganisationen“, berichtet der Malteser Nothilfe-Experte Roland Hansen, der nach längerem Aufenthalt in Sri Lanka nach Deutschland zurückgekehrt ist.
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Wie Hansen betont, sei es Ziel der Malteser, durch die Auswahl von Partnern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Kreisen eine möglichst gerechte Verteilung der Hilfe zu gewährleisten. Neben konfessionellen Einrichtungen (wie katholische Organisationen und buddhistische Klöster) werden sowohl tamilische („Tamil Rehabilitation Organisation“, „Trincomalee District Development Association“) als auch ethnisch unabhängige Nichtregierungsorganisationen („Help for the Children“) sowie kommunale Strukturen (z.B. Wasserbehörden) unterstützt. Die Malteser verhandeln ebenso mit der „Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit“ (GTZ), die in Sri Lanka seit vielen Jahren tätig ist, über die Finanzierung von mehr als 200 Fischerbooten mit Motoren und Netzen. |
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Die Malteser sind in Sri Lanka in den am stärksten betroffenen Regionen an der Nord-, Ost- und Südküste tätig: medizinische Versorgung, Wasser- sowie Sanitärversorgung von Flüchtlingscamps, psycho-soziale Unterstützung von traumatisierten Tsunami-Opfern, Wiederaufbau von Waisenhäusern sowie Einkommensschaffende Maßnahmen. Auch Verträge mit Kommunen in Sri Lanka wurden bereits abgeschlossen: für den Wiederaufbau und die Renovierung von über 200 Häusern in Linganaga bei Trincomalee und in vier Dörfern um Habaraduwa südlich von Galle. Hansen erläutert zudem den Einsatz eines sogenannten „Gully-suckers“, einer Klärschlammabsauganlage: „Damit schaffen wir es, die Fäkalien aus den Brunnen abzusaugen. Das ist nötig, denn selbst die einmal gesäuberten Brunnen verschmutzen schnell wieder.“
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Als „hochsensiblen Bereich“ stuft Hansen die weitere Psycho-soziale Betreuung im Land ein. Ein Malteser-Experte wird in Sri Lanka in enger Zusammenarbeit mit einheimischen Fachkräften und unter Berücksichtigung kultureller Hintergründe ein Programm zur Psycho-sozialen Unterstützung aufbauen.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 08.02.2005 - 13:27 Uhr
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Seebeben Südasien
8.-16. Februar: Malteser Verantwortliche besuchen Projekte
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(Köln) Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes sowie Freiherr Albrecht von Boeselager, Großhospitalier des karitativ weltweit agierenden Malteser Ordens, sind heute in Begleitung einer internationalen Ordensdelegation zu einer einwöchigen Reise in die südasiatische Krisenregion aufgebrochen. Sie werden Projekte in Thailand und Indien besuchen. "Aufgrund unserer langjährigen Präsenz, der sehr guten Arbeitsbeziehungen zu den lokalen Behörden und den engagierten Mitarbeitern vor Ort war es uns besonders in diesen Ländern möglich, schnell auf die Flutkatastrophe zu reagieren", so Baron Heereman.
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Auf dem Reiseprogramm für Südthailand steht der Besuch einer Mutter-Kind-Tagesstätte im Distrikt Bang Muang, in der die Malteser rund 200 Kinder versorgen, sowie das zum Distrikt gehörende Dorf Ban Bansak. Im Rahmen der Soforthilfe haben die Malteser hier Lebensmittel, Holzkohle, Decken, Kleidung, Kochutensilien, Zeltplanen und Wasserbehälter zur Verfügung gestellt. Zusammen mit dem ehemaligen Säbelfechter Willy Kothny wurde der Wiederaufbau eingeleitet: die Malteser stellen die Wasserversorgung wieder her, dazu bauen sie dreißig Stelzenhäuser. Das benötigte Material für den Bau der Häuser wird auf dem lokalen Markt in Phan Nga oder in der Provinz Phuket gekauft, um die regionale Wirtschaft zu unterstützen.
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Die thailändische Bevölkerung wird gegen angemessenen Lohn an dem Wiederaufbau beteiligt. Ebenfalls Ziel der Reise: die Insel Ko Kho Khao, die vor der Westküste Thailands liegt. Hier helfen die Malteser den Flutopfern mit Hilfsgütern und sauberem Wasser, mit der Installation eines dauerhaften Wasser/Abwassersystems sowie mit Bootsmotoren, Netzen und Fangkörben.
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In Indien werden zusammen mit indischen Partnerorganisationen Flüchtlingslager im Kanya Kumari und Kollam Distrikt besucht. "Die Malteser haben zusammen mit ihren Partnerorganisationen in Indien bisher mehr als 40.000 Flutopfer mit Medizin, Lebensmitteln, Decken und Kochutensilien versorgt. Neben einer zweiten Verteilungsphase sind umfassende Wiederaufbauprojekte in Planung. Bisher konnten in Süd-Indien Hilfsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 600.000 Euro umgesetzt bzw. vorbereitet werden. Momentan arbeiten in Indien mehr als 400 lokale Helfer mit den Partnerorganisationen der Malteser", so Heereman. Auch in Indonesien und Sri Lanka stellen sich die Malteser in den Bereichen medizinische Hilfe, Wiederaufbau und Rehabilitation auf einen längerfristigen Einsatz ein.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 02.02.2004 - 11:18 Uhr
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Lage im Sudan bleibt kritisch
Malteser bitten um "Fasten-Euro" für Darfur
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(Köln/El Fasher) Besorgt über die anhaltende Konfliktsituation in Darfur äußert sich die Malteser Nothilfe-Expertin Birke Herzbruch, die sich seit einem halben Jahr südlich der Stadt El Fasher aufhält: "Immer noch gibt es Zusammenstöße zwischen der sudanesischen Befreiungsarmee und Milizen. Nur mit großer Vorsicht konnten wir unsere im Herbst des vergangenen Jahres begonnene Impfkampagne gegen Kinderlähmung (Polio) im nördlichen Zipfel des Darfur fortsetzen."
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In den Regionen Tabit, Shangil Tobaya, Tarnet und Taweela erhielten innerhalb von einer Woche fast 20.000 Kinder in 200 Dörfern die Grundimmunisierung."Wir sind sicher, dass auch der nächste Teil der Kampagne - Mitte Februar - so viele Kinder erreicht", ist Herzbruch überzeugt.
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Wie notwendig die Hilfe in Darfur ist, betont auch Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes: "So gewaltig die Unterstützung und Solidarität nach dem Seebeben in Asien war, die Menschen im Darfur dürfen nicht in der zweiten Reihe der internationalen Aufmerksamkeit versinken. Sie bleiben auf unsere Hilfe angewiesen. Besonders medizinisch."
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Der Malteser Hilfsdienst ruft deshalb in der Fastenzeit zu einer besonderen Unterstützung der Menschen in Darfur auf: "Wenn man in den 40 Tagen der Fastenzeit an jedem Tag einen Euro für den Sudan zurücklegt, kann viel Not und Elend der Menschen im Sudan gelindert werden. Mit 40 Fasten-Euro für die Menschen im Darfur können 160 Kinder geimpft werden oder fünf Kinder täglich mit der überlebensnotwendigen Zucker-Salz-Lösung versorgt werden!"
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Die Malteser sind seit 1998 im Sudan aktiv. Vor der Hilfe in Darfur lag der Schwerpunkt der Arbeit im Süden des Landes. Seit dem Sommer 2005 hat Birke Herzbruch im Darfur neben der Impfkampagne zahlreiche Hilfsoperationen der Malteser vor Ort organisiert: Medikamentenverteilung, Wiederaufbau zerstörter Gesundheitszentren, Programme zur Weiterbildung von Hebammen.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 14.01.2005 - 09:34 Uhr
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Seebeben Südasien
Hotline „Hilfe für Helfer“: Zahl der Betreuungen steigt
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(Köln) Die von der Bundesarbeitsgemeinschaft „Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte“ (BAG PSU) eingerichtete Hotline „Hilfe für Helfer“ wird immer stärker in Anspruch genommen. „Bisher konnten wir 75 von der Katastrophe betroffene Helfer und deren Angehörige über die Hotline psychosozial betreuen. Die Zahl der Anfragenden nimmt aber weiter zu und hat sich auf Journalisten ausgedehnt. Darunter solche, die durchaus katastrophenerfahren sind. Diese Katastrophe hat aber eine völlig neue Dimension“, berichtet Oliver Gengenbach, der für die Organisation „Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen“ in der BAG PSU tätig ist.
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In den Gesprächen klagten die Betroffenen über Träume und wiederkehrende Bilder von verstümmelten Leichen. Der Geruch von verwestem Menschenfleisch - beim Bergen von Verschütteten im Dunkeln - sei manchem Rückkehrer noch präsent. „Einige werden nicht fertig mit der Diskrepanz zwischen dem scheinbaren Urlaubsparadies und der realen Hölle, die sie erleben mussten. Sie sehen in der Erinnerung das Kinderspielzeug am Strand und müssen an die Kinder denken, die das Seebeben nicht überlebt haben!“
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Andere, so Gengenbach, würden erst jetzt spüren, wie sehr die Situation vor Ort sie seelisch mitgenommen habe: „Als das Gerücht von einem neuen Tsunami umging, befanden sich einige Helfer und Journalisten auf verstopften Ausfallstraßen. Sie kamen nicht weg, gerieten selbst in Todesangst.“ Unter großer Anspannung stünden auch die Angehörigen von Helfern, die vor Ort waren oder noch sind: „Viele fürchten, dass durch den Einsatz in der Krisenregion ein Urlaub in den betroffenen Ländern für immer unmöglich ist.“
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Im Rahmen der BAG stehen bundesweit etwa 80 Einsatznachsorgeteams zur Verfügung: die darin tätigen Psychologen, Seelsorger, Ärzte und speziell ausgebildeten Einsatzkräfte verfügen neben eigenen Einsatzerfahrungen über Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Betroffenen bei der Verarbeitung der Belastungen zu unterstützen und wenn notwendig, weitere Hilfe zu vermitteln.
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Die Hotline „Hilfe für Helfer“ 0800 - 76 54 934 ist rund um die Uhr besetzt.
Neben der „Bundesvereinigung Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen“ gehören zur BAG die „Deutsche Gesellschaft für Post-Traumatische Stress-Bewältigung“ und der Malteser Hilfsdienst.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 12.01.2005 - 14:48 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser in Sri Lanka: Medizinische Soforthilfe abgeschlossen
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(Köln) Nördlich der Stadt Galle im Süden Sri Lankas haben die Malteser die medizinische Soforthilfe beendet: „Das Malteser Schwestern-Team aus Augsburg war direkt nach dem Beben im Einsatz und hat sich hier um zahlreiche Verletzte gekümmert. Ohne Strom, ohne sauberes Wasser. Gott sei Dank konnten viele Wunden trotzdem gereinigt werden, sonst wären wohl noch mehr Amputationen notwendig gewesen“, sagt Roland Hansen, Leiter des Asienreferats der Malteser.
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Auch wenn die Wasserversorgung in den meisten betroffenen Gebieten Sri Lankas mittlerweile sichergestellt sei, sieht Hansen keinen Grund zur Entwarnung: „Im Rahmen unserer mit der Caritas und dem THW durchgeführten Erkundungsreise sind wir auf Dörfer und Notlager mit schlechter Wasserversorgung gestoßen: inzwischen haben wir dort 1000-Liter-Wassertanks aufstellen lassen.“ Geplant sind weitere Schritte des Wiederaufbaus: Unterkünfte, Sanitätsanlagen, Gesundheits-stationen - in enger Absprache mit der Regierung und dem Bischof von Colombo.
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Neben diesem „medizinisch-logistischen Aufgabenfeld“ sieht Hansen für das langfristige Malteser Engagement in Sari Lanka ein „medizinisch-pädagogisches“: „Als wir einen Wassertank in einer Schule aufgestellt haben, ist uns deutlich geworden, wie verbreitet unter den Schülern die Prostitution ist. Aufklärungsarbeit ist dort dringend geboten. Besonders, weil wir befürchten, dass durch die Zerstörung und Verzweiflung noch mehr Jugendliche in die Prostitution abwandern.“ Als „ermutigend“ bezeichnet Hansen das Treffen mit dem Joschka Fischer, der im Rahmen seiner Asienreise auch in Sri Lanka mit Vertretern deutscher Hilfsorganisationen zusammentraf. „Der Außenminister hat uns versichert, dass Sri Lanka das Schwerpunktland der deutschen Hilfe für die betroffene Region sein wird. Die gute Koordinierung und Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen müsse fortgesetzt werden“, so Hansen im Anschluss an das Gespräch.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 11.01.2005 - 13:58 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser in Indien: 500 Häuser und Hilfe für die Seele
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(Köln) "Der Tod ist überall noch spürbar", berichtet Martin Pfeifer, Nothilfe-Experte des Malteser Auslandsdienstes, von der indischen Südwestküste. Zwei Wochen nach dem verheerenden Seebeben setzen dort die Malteser die Zusammenarbeit mit ihren vier lokalen Partnerorganisationen für die Soforthilfe und den Wiederaufbau fort. „Wir haben hier zahlreiche einheimische, ehrenamtliche Helfer, die sich psychologisch um die traumatisierten Menschen in den Notlagern kümmern, darunter besonders um die Kinder“, schildert Martin Pfeifer einen wesentlichen Aspekt der Hilfe. "Viele, die enge Verwandte verloren haben, gehen noch nicht an ihre Heimatorte zurück. Die seelische Verletzung ist so groß, dass sie den Ort des Grauens einfach nicht aushalten können." Nach Pfeifers Einschätzung gebe es eine „große Suizidgefahr“, über die aus religiösem Schamgefühl allerdings nicht offen gesprochen werde.
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An den indischen Küsten haben die Malteser mit ihren Partnern mehr als 40.000 Flutopfer mit Medikamenten, Lebensmitteln, Decken und Kochgeschirr versorgt. „Konkret gehen wir jetzt den Bau von 500 Häusern an“, nennt Pfeifer die nächsten Ziele der Malteser und ihrer Partner. „Dabei sind uns eine landestypische Gestaltung und eine Bauweise, die Sicherheit vor weiteren Naturkatastrophen bietet, besonders wichtig.“
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Der deutsche Malteser Auslandsdienst koordiniert die Hilfsmaßnahmen für die Flutopfer Südasiens, unterstützt vom Netzwerk der internationalen Malteser Einrichtungen. Die Malteser stellen sich auf eine langfristige Hilfe von drei bis fünf Jahren im südasiatischen Katastrophengebiet ein. „Wir sind fest davon überzeugt, dass in dieser Zeit die kulturellen und religiösen Bande zwischen unseren Ländern noch enger und vitaler werden“, sagt Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 07.01.2005 - 13:23 Uhr
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Seebeben Südasien
Aufruf für Kinder- und Jugendpsychologen abgeschlossen;
Resonanz überwältigend
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(Köln) Zur Betreuung zurückkehrender traumatisierter Kinder aus dem Krisengebiet hatten die Malteser seit dem 1. Januar eine Hotline geschaltet. Ziel: die Erfassung von Kinder- und Jugendpsychologen. Mehr als 750 Psychologen und Psychotherapeuten haben sich daraufhin gemeldet. Weitere 250 psychosoziale Fachkräfte haben sich registrieren lassen. Die Malteser sind überwältigt und dankbar angesichts dieser herausragenden Hilfsbereitschaft. Über die speziell gesuchten Fachkräfte für den Umgang mit traumatisierten Kindern hinaus haben sich auch Jugendtherapeuten, Familientherapeuten, Heilpraktiker, Sozialarbeiter, Krankenschwestern und andere Fachleute gemeldet.
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Ein Mitarbeiter der Malteser Hotline: "Die Telefone standen nicht still. Geduldig haben die Anrufer aus dem ganzen Bundesgebiet auch lange Wartezeiten in Kauf genommen, um durchzukommen. Jeder wollte das einbringen, was ihm zur Verfügung steht. Nicht einfach nur zusehen, was im Fernsehen läuft. Klassische Therapie- und Behandlungs-methoden kamen genauso vor wie originelle Heilungsansätze mit Wasserfarbe und Steinen. Eine Anruferin wollte sogar extra aus Mallorca anreisen."
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Eine bewährte Kindertrauma-Psychologin überprüft die Kinder- und Jugendpsychologen im Sinne einer Qualitätssicherung auf ihre psychotraumatologischen Qualifikationen. Nur die auf ihre Tauglichkeit hin geprüften Spezialisten kommen zum Einsatz. In mehreren Fällen konnten entsprechende Experten bereits vermittelt werden. Aus Rücksicht auf die Betroffenen werden die Malteser keine "Schicksale" an die Medien vermitteln. Die Idee zum Aufruf war durch den Anruf einer Klinik bei den Maltesern ausgelöst worden. Ein fünfjähriger, traumatisiert aus dem Krisengebiet zurückgekehrter Junge verhielt sich so auffällig, dass die Ärzte und Schwestern nicht mit ihm zurecht kamen.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 07.01.2005 - 09:40 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser Mitarbeiter in Indien:
"Die Menschen sind seelisch abgestürzt!"
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(Köln) "Die Welle ist hier bis zu 50 Meter hoch gewesen und hat alles weggespült: Boote, Holzhäuser, Eisenkonstruktionen. Übriggeblieben sind Geisterstädte, die aus Schlamm, Pfützen, Müll und knöcheltiefem, schwarzem Sand bestehen. Überall sind Desinfektionsteams unterwegs, die den Menschen frisches Wasser bringen."
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"So schlimm die materielle Zerstörung auch ist - die seelische Not ist noch fürchterlicher. Hier liegen Menschen apathisch vor ihren zerstörten Netzen und Häusern und können keine Hand rühren. Ich habe mit einem Fischer gesprochen, der in einem Kanal ein Innenboot hat. Damit hat er 20 Menschen das Leben gerettet. Seine Familie ist umgekommen. Er will nicht mehr länger als Fischer arbeiten. Er kann nicht mehr weiterleben wie bisher. Solche Berufswechsel sind im indischen Kastensystem aber eigentlich nicht vorgesehen."
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"Im Lager ist eine Frau, die sich mit ihren beiden Kindern auf einen Baum retten konnte. Ein Kind fiel ihr herunter. Sie fand es später im Kanal wieder: tot. Seitdem ist die Frau seelisch abgestürzt. Sie ist kein Einzelfall."
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"Die Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen und Militär läuft gut: in den Lagern bekommen die Leute Essen, Kleidung. Epidemien sind nicht zu befürchten."
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Der Malteser Nothilfe-Experte Martin Pfeifer ist derzeit unterwegs an der Südwestküste Indiens in der Region Marthandam. Eine kirchliche Partnerorganisation der Malteser betreut dort in einem Lager 370 Menschen, die Haus und Angehörige verloren haben.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 06.01.2005 - 16:24 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser stellen drei Millionen Euro für Wiederaufbau bereit
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(Köln) Zusätzlich zu den bereits laufenden Soforthilfemaßnahmen stellen die Malteser ab sofort drei Millionen Euro für den langfristigen Wiederaufbau in der Krisenregion zur Verfügung. "Nachdem wir erst Medikamente, Decken, Nahrung und Geschirr verteilt haben, läuft jetzt mit Hochdruck die Wiederaufbau-Phase an. Den dritten Schritt, die entwicklungsorientierte Hilfe, planen und prüfen wir", sagt Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes. In allen drei Ländern des Malteser-Engagements in der Katastrophenregion komme es jetzt darauf an Unterkünfte bereitzustellen, Häuser zu errichten und besonders Einkommensschaffenden Maßnahmen für die betroffene Bevölkerung einzurichten.
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Indien
Der Malteser Nothilfe-Experte Martin Pfeifer ist derzeit unterwegs an der Südwestküste Indiens in der Region Marthandam. Die lokalen Partnerorganisationen der Malteser haben mit dem Bau von 500 Notunterkünften im Kanyakumari-Distrikt begonnen. "Vor allem aus hygienischen Gründen müssen wir die Menschen aus den vielen Massen-Notlagern herausbekommen", so Pfeifer. Um den Menschen ein wenig Heimatgefühl zu lassen, werden die Notunterkünfte in der Nähe der alten Ortschaften errichtet. An der Ostküste werden in Zusammenarbeit mit der "Catholic Health Association of India" (CHAI) fünf medizinische Basiscamps errichtet. Die vielen um ihre Existenz beraubten Fischer werden derzeit mit Booten, Netzen und anderem Arbeitsmaterial ausgerüstet. Mehrere hundert Helfer sind in Indien tätig.
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Thailand
Einkommen schaffende Maßnahmen für Fischer spielen auch auf der thailändischen Insel Koh Kaow vor Phuket eine wichtige Rolle. "Wir werden den Leuten Geld in die Hand geben, damit sie wieder fischen und ihre Familien ernähren können", erläutert Marie-Theres Benner, Länderkoordinatorin Thailand, der Malteser. "Außerdem stellen wir weitere Notunterkünfte auf, damit die Menschen endlich ein eigenes Dach über dem Kopf haben. Wenigstens ein provisorisches." Diese Arbeit wird unterstützt von fast 100 lokalen Helfern, die auch für die Wasserversorgung und die Wiederherstellung Sanitärer Anlagen auf der Insel sorgen.
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Sri Lanka
Um Notunterkünfte, Kleinkreditprogramme und Wasseraufbereitung geht es auch in Sri Lanka. Zuständig für den Bereich Wasserreinigung ist hier der Ingenieur Detlef Schwager aus (Thüringen), um den Bereich Wiederaufbau kümmert sich der Nothilfe-Experte Klaus Peters. In Sri Lanka werden die Malteser nicht nur mit lokalen Partnern, sondern auch mit anderen Hilfsorganisationen langfristig zusammenarbeiten. Am Wochenende wird Roland Hansen, Referats-leiter Asien der Malteser, zusammen mit der Krankenschwester Anne Broquet, einer Mitarbeiterin der französischen Malteser (OHFOM), in Colombo eintreffen und die Gesamtleitung des Erkundungsteams übernehmen.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 05.01.2005 - 13:48 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser: Spezialisten für Psychologische Unterstützung (PSU)
und medizinisches Team zurück in Deutschland
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(Köln) Sieben Spezialisten der Malteser Kriseninterventionsteams (KIT) sowie ein medizinisches Team sind heute früh von Phuket kommend in Frankfurt gelandet. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes haben die aus Hessen und Rheinland-Pfalz stammenden Spezialisten eine Woche lang deutsche Touristen in Phuket betreut.
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"Die Freundlichkeit der Thailänder ist überwältigend", sagt einer der Helfer. Dennoch sei es der bisher "schwerste Einsatz" gewesen, den er als ehrenamtlicher Helfer mitgemacht habe. "Wir haben uns fast rund um die Uhr um Touristen gekümmert, deren Kinder oder Lebenspartner als vermisst gelten." Besonders störend sei das "Nachrücken selbsternannter Familienrettungsteams" gewesen, deren Sorge zwar "verständlich, aber nicht hilfreich" gewesen sei. Mit der gleichen Maschine landete auch das medizinische Team, das im Auftrag des Auswärtigen Amtes in Phuket war. Es handelt sich um zwei Chirurgen aus Bad Neuenahr und zwei Rettungsassistenten aus Jüchen. Per Hubschrauber sind die vier vor allem zu deutschen Patienten in Krankenhäuser geflogen. Ausgerüstet waren sie mit 400 kg Medikamenten, Infusions- und Verbandsmaterialien.
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Wegen der Entfernung und dem Ausmaß der Katastrophe sei es ein "Einsatz ins Ungewisse" gewesen, der sofort eine schnelle Entscheidung verlangt habe: "Zwischen Alarmierung und take-off lagen nur drei Stunden!" Besonders beeindruckt zeigten sich beide Assistenten neben der thailändischen Gastfreundschaft vom Einsatz des Auswärtigen Amtes: "Die helfen nicht nur den Deutschen, sondern auch den Europäern schnell und effizient!" Wichtig und schwer sei es gewesen, so Haberscheidt, die persönlichen Schicksale der Betroffenen aufzufangen: Erschütternd die Geschichte einer deutschen Überlebenden: "Ihr Mann hob sie über die rettende Mauer, die sie allein nicht erreicht hätte. Er selbst wurde von den Fluten mitgerissen und gilt seitdem als vermisst."
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"Wir haben beide unseren Urlaub für den Einsatz geopfert und bereuen nichts. Wir würden es wieder tun, um zu helfen", sagen die Rettungsassistenten Wolfgang Höffges (43) und Yvonne Haberscheidt (28), die bisher nur bei Rettungseinsätzen in Deutschland dabei waren.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 04.01.2005 - 13:09 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser: Deutsche Touristen in Köln aufgenommen
Über 150 Betreuungen
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(Köln) Auch beim dritten Flug der "MedEvac"-Lazarettmaschine der Bundeswehr haben die Malteser für die Betreuung und die psychosoziale Unterstützung (PSU) der heimkehrenden Urlauber gesorgt. Um 8.00 Uhr kam der umgerüstete Airbus A 310 mit 45 Patienten aus Thailand auf dem militärischen Teil des Köln/Bonner Flughafens an. 34 Mitarbeiter der Malteser, darunter speziell geschultes medizinisches Personal, Psychologen und Notfallseelsorger, waren im Einsatz.
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"Für die PSU gilt wieder die Passiv-Variante", hatte Sören Petry, Bundeskoordinator der Malteser für Psychosoziale Unterstützung, schon bei der Vorbesprechung in der Wartehalle als Direktive ausgegeben: Die Helfer drängen sich nicht auf, sondern stehen bereit, angesprochen zu werden. Nur zurückhaltend gehen sie da, wo es erforderlich ist, auf die Patienten zu. Viele der Heimkehrer haben nicht nur mit Knochenbrüchen, Wirbelsäulenverletzungen und Lungenproblemen zu kämpfen. Der Ehepartner des einen ist tot, der des anderen vermisst, so dass quälende Ungewissheit bleibt.
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Ein Psychologe erzählt von einem Mann, der mit dem Flug des "MedEvac" am vergangenen Sonntag ankam, in der Flut zwei Kinder retten konnte, es aber bei einem dritten nicht mehr schaffte und sich nun schuldig fühlt. Immer wieder kommen ungewollt die Schreckensbilder der Schlammflut hoch, Schlaflosigkeit stellt sich ein, Trauer macht sich als Grundstimmung breit.
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Patienten mit starken psychischen Verletzungen können meist schon während des 15-stündigen Fluges identifiziert werden, berichtet Sören Petry. Manche von ihnen werden zunächst stationär psychiatrisch behandelt. Andere, diesmal sind es zwei, werden bei ihrem aufgrund körperlicher Verletzungen erforderlichen Transport in ein Krankenhaus von PSU-Experten begleitet. Insgesamt haben die Malteser bisher über 150 Heimkehrer und Angehörige aus dem Krisengebiet psychosozial betreut.
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 02.01.2005 - 16:32 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser: Deutsche Touristen in Köln aufgenommen
Reaktion auf Psychologen-Aufruf überwältigend
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(Köln) 14 deutsche Touristen aus Thailand sind in den frühen Morgenstunden des 2. Januar in Köln von den Maltesern betreut worden. Mit dem Lazarett-Flugzeug "Medevac" der Bundeswehr kamen die Touristen aus Phuket um 7 Uhr 30 auf dem militärischen Teil des Köln/Bonner Flughafen an. 25 Einsatzkräfte der Malteser sorgten für die Psychosoziale Unterstützung (PSU) der Urlauber und wartender Angehöriger. Einige Betroffene wurden in Krankenhäuser oder Hotels begleitet, andere konnten selbstständig in ihre Heimatorte in Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland fahren.
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Überwältigend ist die Reaktion der Bevölkerung auf den Malteser-Aufruf nach Psychologen mit Erfahrung in der Betreuung traumatisierter Kinder. "Die Telefone klingen immer noch rund um die Uhr", berichtet eine Mitarbeiterin des Call-Centers der Hilfsorganisation. "Viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet haben auch die langen Wartezeiten an den fast ständig belegten Telefonen in Kauf genommen. Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend."
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Mittlerweile stehen den Maltesern bundesweit mehr als 300 Spezialisten zur Verfügung, sodass allen traumatisierten Kindern geholfen werden kann. Allen, die auf den Aufruf geantwortet haben, ein herzliches Dankeschön!
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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Mitteilung vom 02.01.2005 - 14:39 Uhr
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Seebeben Südasien
Malteser: Hilfe in Thailand, Indien, Sri Lanka und Deutschland
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(Köln) Sieben Tage nach dem verheerenden Seebeben geht die Soforthilfe der Malteser unvermindert weiter:
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Thailand
"Wir verteilen Medikamente, Nahrung, Decken und jetzt auch Töpfe und Geschirr, damit die Einheimischen wenigstens wieder kochen können", sagt die Länderkoordinatorin Thailand, Marie-Theres Benner, die zusammen mit einheimischen Mitarbeitern und dem Logistik-Spezialisten Jon Freeman nördlich von Khao Lak tätig ist. Seit Samstag sind auch vier Chirurgen und vier Rettungsassistenten der Malteser in Thailand, um das medizinische Team des Auswärtigen Amtes zu unterstützen. Mit im Gepäck hatten sie 400 kg Medikamente, Infusions- und Verbandsmaterialien. Per Hubschrauber werden sie vor allem zu deutschen Patienten in Krankenhäuser geflogen. Benner dazu:"Nicht nur die Zahl der Toten, die täglich geborgen werden, ist gewaltig, auch die Zahl der Verletzten."
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Indien
In Südindien arbeiten die Malteser mit vier lokalen Partner-organisationen zusammen, welche mehr als 40.000 Menschen mit Kochgeschirr, Decken, Matten, Lebensmitteln und Medikamenten versorgen. In der Diözese Marthandam betreut Father Arputham mittlerweile vier Camps. Geplant ist Notunterkünfte möglichst in der Nähe der ehemaligen Dörfer zu errichten, um den Betroffenen den Wiederaufbau zu erleichtern. In Trivandrum beginnt jetzt auch die Psychosoziale Unterstützung für die Bevölkerung. "Nach dem ersten Schock sind vor allem die Kinder total apathisch. Viele realisieren nach dem Chaos der ersten Tage jetzt erst, dass ihre Eltern nie wieder kommen", berichtet Father Joze. Anfang nächster Woche wird Martin Pfeifer, Experte des Malteser Auslandsdienstes, nach Indien ausreisen, und als Ansprechpartner in Indien zur Verfügung stehen.
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Sri Lanka
Um Seuchen zu verhindern, bleibt die Aufbereitung von Trinkwasser eines der Hauptthemen in Sri Lanka. Mitte der kommenden Woche werden der Nothilfe Experte Klaus Peters, der zur Zeit für die Malteser in Afghanistan tätig ist, und Lothar Berres, ein Trinkwasserspezialist, in Colombo eintreffen. Gemeinsam mit Roland Hansen, Referatsleiter Asien der Malteser, und Anne Broquet, einer Mitarbeiterin der französischen Malteser (OHFOM), werden sie die Trinkwasser-versorgung besonders in abgelegenen Regionen verbessern. Das Team wird zudem erste Maßnahmen zum Wiederaufbau evaluieren.
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Psychosoziale Unterstützung (PSU): Thailand
Im Auftrag des Auswärtigen Amtes kümmern sich weiterhin sieben Spezialisten der Malteser Kriseninterventionsteams (KIT) um die psychologische Betreuung deutscher Touristen in Phuket.
Sören Petry, Bundeskoordinator der Malteser für Psychosoziale Unter-stützung: "Innerhalb von nur einer Stunde haben sich zwanzig ehrenamtliche Helfer bereit erklärt, sofort auszufliegen." Am häufigsten werden die Helfer mit Selbstvorwürfen konfrontiert. Petry: "Die Menschen, die überlebt haben, machen sich Vorwürfe, dass sie leben - ihre vermissten Lebenspartner, Kinder aber wahrscheinlich tot sind. Diesen psychischen Druck müssen wir ihnen nehmen!"
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Psychosoziale Unterstützung: Inland
42 deutsche Touristen aus Thailand und Sri Lanka sind kurz vor dem Jahreswechsel von den Maltesern in Köln und Brüssel betreut worden. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes sorgten Fachkräfte der Psychosozialen Unterstützung, sowie Ärzte und Rettungssanitäter für Betroffene, darunter einige leicht bis mittelschwer Verletzte. Ebenfalls im Auftrag des Auswärtigen Amtes fand die Betreuung von 14 deutschen Touristen aus Thailand statt, die heute morgen in Köln gelandet sind. Einige mussten in Krankenhäuser, andere in Hotels begleitet werden.
Für zurückkehrende Helfer aus dem Katastrophengebiet haben die Malteser im Rahmen der Einsatznachsorge eine Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: 0800/76 54 934
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Statement des Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes: Constantin v. Brandenstein-Zeppelin, ehrenamtlicher Präsident der Malteser, fasst den bisherigen Rettungsverlauf so zusammen: "Der Welle des Todes am 2. Weihnachtsfeiertag ist eine Welle der globalen Hilfsbereitschaft gefolgt. Ich freue mich, dass wir Malteser uns schnell, vielfältig und effektiv in diese Welle einfügen konnten. Wir werden dies auch weiterhin tun. Damit die notwendige Hilfe bei den Menschen, die das schreckliche Unglück überlebt haben, ankommt: Körperlich, seelisch und sozial."
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Die Malteser sind Mitglied in der Aktion Deutschland hilft, ADH e.V.:
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Quelle/ ViSdP.: Malteser Hilfsdienst e.V., Generalsekretariat Köln
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